"Xund & Gscheit - Projekt A"
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Qualitative Interviews
- Arbeitsbedingungen
- Ausbildung/ Fortbildung
- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Raumgestaltung
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Vernetzung/ Kooperation
- Vorsorge/ Prävention
- Prozessevaluation
Das bfi-Kärnten gilt als der Bildungsträger im beruflichen Aus- und Weiterbildungsbereich im Bundesland Kärnten und hat sich seit seiner Gründung als Bildungsinstrument der Arbeitnehmerinstitutionen stets bemüht, die berufliche und damit auch die soziale Lage der Kärntner ArbeitnehmerInnen zu verbessern.
In Anlehnung an die EU/WHO-Strategie "Health in Politics"möchte das gewählteSetting (bfi- Kärnten) mit dem Interventionsansatz "Xund &Gscheit" einen Beitrag zur Erhöhung der gesundheitlichen Chancengleichheit von arbeitslosen Menschen leisten. Das bfi-Kärnten stellt ein Setting dar, in dem arbeitslose Menschen im Auftrag des Arbeitsmarktservice eine Fort- und Weiterbildung erhalten. Parallel zu den Lehrinhalten werden an die KursteilnehmerInnen einerseits gesundheitsförderliche Impulse weitergegeben und andererseits ein partizipativer und gesundheitsförderlicher Kursprozess gestaltet.
Die gesundheitsförderlichen Lehrgangsinhalte beziehen sich auf einen ganzheitlichen Gesundheitsbegriff und auf die drei Säulen der Gesundheitsförderung: Bewegung, Ernährung und seelisches Wohlbefinden. Ein Kernaspekt des vorliegendes Projektes ist die gesundheitsförderliche Qualifizierung der bfi-TrainerInnen. Diese Durchlaufen ein partizipatives "Fortbildungsmodul für die Arbeit mit der Zielgruppe arbeitslose Menschen". In diesem Rahmen erworbenes Wissen und MEthoden werden von den TrainerInnen in den Fachkursen umgesetzt.
Eine gesundheitsförderliche Lernumgebung schaffen.
Den Unterricht gesundheitsförderlich gestalten.
Gesundheitsinformationen und Impulse zu den Bereichen Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit geben.
Während der Schulungen stehen gesunde Snacks zur Verfügung. Die Räumlichkeiten wurden in lernfördernden Weise umgestaltet.
Es finden regelmäßige Vernetzungstreffen statt.
Es wurde ein Trainingsstandard entwickelt.
- Nachhaltigkeit: Im Projekt erarbeitete Standards werden forgeführt und laufend adaptiert.
- Partizipation: Es finden regelmäßige Vernetzungstreffen statt.
Bereichsleitung
E-Mail: awurzer@bfi-kaernten.or.at
(f)itworks-Gesundheitsförderung für Arbeit suchende Menschen im arbeitsmarktpolitischen Setting
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Gesundheitszirkel
- Ausbildung/ Fortbildung
- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ergonomie/ Haltung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Vernetzung/ Kooperation
- Vorsorge/ Prävention
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Wien
- Frauen
- Männer
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- Schlüsselkräfte/ MitarbeiterInnen im arbeitsmarktpolitischen Setting
- EntscheidungsträgerInnen
Übergeordnete Ziele - Partizipative Entwicklung und Umsetzung eines übertragbaren Modellprojekts. - Umfassende Charakterisierung des Gesundheitszustandes und –verhaltens langzeitbeschäftigungsloser Menschen.
Schlüsselarbeitskräfte/Organisation
- Transfer von Kompetenzen über Gesundheitsförderung
- Impulse zur Schaffung gesundheitsförderlicher Strukturen und Abläufe
- Steigerung des Image und Unterstützung des Zieles der Maßnahme (Reintegration in den Arbeitsmarkt) Langzeitbeschäftigungslose Menschen Steigerung / Stärkung von Wohlbefinden, Kohärenzgefühl, gesundheitlichen Ressourcen, Gesundheitskompetenz, Selbstorganisation durch:
- Sensibilisierung, Information, aktive Gesundheitsförderung
- Förderung sozialer Netzwerkbildung
- Bekanntmachen mit Angeboten und Möglichkeiten der aktiven Gesundheitsförderung in Wien Empowerment als Querschnittsstrategie Region Wien
- Sensibilisierung und Vernetzung von Organisationen/ AkteurInnen aus den Bereichen Arbeit(slosigkeit) und Gesundheit
- Zugang der Organisationen zur Zielgruppe Arbeit suchende Menschen
Ergebnisse und Wirkungen bei der Zielgruppe langzeitbeschäftigungsloser Personen
Im Fokus von (f)itworks stand die Zielgruppe langzeitbeschäftigungslose Personen. Diese sollten gesundheitlich unterstützt und zu einer gesundheitsförderlichen Lebensweise befähigt werden. Da im Zuge der Evaluation kein Vorher-Nachher Vergleich möglich war (die im Projektkonzept von (f)itworks geplante Befragung von Personen, die aus der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung ausgeschieden sind, war organisatorisch und aus Datenschutzgründen nicht möglich) müssen andere Informationen herangezogen werden, die Hinweise auf die Zielerreichung und die Wirkung bieten. Wesentlich für die Zielerreichung ist zunächst einmal die Akzeptanz des Angebots bei der Zielgruppe. Es wird zwar von Schwellenangst und Skepsis berichtet, die Zahlen verdeutlichen allerdings, dass diese Barrieren abgebaut werden konnten. Eine Gegenüberstellung der Personen, die von April 2007 (Start des Gesundheitsprojekts) bis Ende Dezember 2008 in itworks eingetreten sind, mit jenen, die im selben Zeitraum an den Gesundheitskursen, Zirkeln und Sprechstunden teilgenommen haben, zeigt Folgendes:
- Über 1.100 Personen, das ist mehr als ein Viertel der Gesamtgruppe, haben an den Angeboten teilgenommen. Würden die Gesundheitstage dazugezählt, wäre dieser Anteil ein höherer. Wie hoch lässt sich leider nicht berechnen, da von Doppelteilnahmen ausgegangen werden muss.
- Frauen sind unter den TeilnehmerInnen überrepräsentiert. Die Auswertung der Feedback-Bögen zeigt eine sehr hohe Zufriedenheit, insbesondere mit den Gesundheitskursen.
Auch die Gesundheitszirkel erhielten ein gutes Feedback. Der Unterschied zu den Gesundheitskursen hat vermutlich damit zu tun, dass die Form Kurs vertrauter ist und es beim Gesundheitszirkel sehr stark um Selbstreflexion geht, was nicht immer als angenehm empfunden wird. Wichtig für die Gewinnung von TeilnehmerInnen waren nach Ansicht vieler AkteurInnen von (f)itworks und MitarbeiterInnen von itworks die Vielfalt der Angebote (Gruppen- und Einzelsetting, unterschiedliche Inhalte im Sinne ganzheitlicher Gesundheit, verschiedene ReferentInnen) und die Niederschwelligkeit. Über Wirkungen bei den TeilnehmerInnen, die in Richtung Zielerreichung (Sensibilisierung, Ressourcenstärkung, Erhöhung der Gesundheitskompetenz, Steigerung des Wohlbefindens) weisen, kann vor allem aus Beobachtungen der (f)itworks AkteurInnen und der itworks MitarbeiterInnen geschlossen werden, wie aus den Aussagen der TeilnehmerInnen selbst.
TeilnehmerInnen erzählen von gelockerten Schultern, einem besseren Kennenlernen des Körpers, Linderung von Kreuzschmerzen, mehr Selbstreflexion, persönlichen Erkenntnissen u.ä. Auch in den Feedback-Bögen zu den Gesundheitszirkeln finden sich Hinweise zu Wirkungen. Über 80% konnten nach eigenen Angaben aus dem Zirkel etwas für die Zukunft mitnehmen, wie z.B. Informationen, gewisse Übungen, Tipps für gesünderes Leben, Denkanstöße, Motivation, eigene Ziele, Selbstvertrauen, bewusstere Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben. Sensibilisierung für das Thema Gesundheit ist nach Ansicht der (f)itworks AkteurInnen und der itworks MitarbeiterInnen auf jeden Fall erreicht worden. Die Zielgruppe wurde durch das Projekt laufend und in vielen verschiedenen Formen mit dem Thema konfrontiert. Auch sei einigen der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bewusst geworden, was sich durch die Aussagen der persönlich befragten TeilnehmerInnen bestätigen lässt. In der E-mail Befragung meinen über 70% der AkteurInnen von (f)itworks und der MitarbeiterInnen von itworks, dass sie Veränderungen bei den TeilnehmerInnen bemerkt haben. Es werden Wirkungen angegeben, wie höhere Zufriedenheit und Motivation, Ausgeglichenheit und Entspannung, Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls, erhöhte Aufgeschlossenheit, Interesse, höhere Lebensfreude. Eine Mitwirkende des Gesundheitstages vermerkt, dass Leute mit gesundheitlichen Problemen (Bluthochdruck, schlecht eingestellter Diabetes) regelmäßig zu den Messungen kamen und über ihre Erfolge sprachen.
Die TrainerInnen berichten in der qualitativen Befragung von Veränderungen in der Körperhaltung und in der Selbstwahrnehmung, von Befreiung von Angst und Neugier auf Weiterentwicklung.
Mitglieder des Projektteams erzählen, dass TeilnehmerInnen meinten, sich nun wohler zu fühlen und nicht mehr so gestresst zu sein. Die soziale Netzwerkbildung konnte insbesondere in den Gesundheitszirkeln gefördert werden.
Nach Aussage der Gesundheitszirkel- ModeratorInnen ist das Zusammengehörigkeitsgefühl gestiegen, viele Gruppen sind zusammengewachsen und es wurde sozialer Zusammenhalt spürbar. Ein positives Ergebnis ist auch, dass sich zwei selbst organisierte Qi Gong-Gruppen gebildet haben. Empowerment als Querschnittstrategie wurde laut Projektteam insofern gelebt, als in den Gesundheitszirkeln die Stärkung der Ressourcen, das Ansetzen bei den Fähigkeiten und Stärken, im Fokus stand. Aber auch in anderen Gesundheitsangeboten wurden Ressourcen und Copingstrategien aufgezeigt. Es wird die Ansicht vertreten, dass bei Einzelnen die Impulse durch (f)itworks sicher nachhaltig wirken, bei anderen hätte es intensiveren und längeren Kontakt bedurft. Viele TeilnehmerInnen waren noch zu stark mit ihren aktuellen Problemen beschäftigt.
Das Projektteam betont, dass es angesichts der multiplen Belastungen empfehlenswert gewesen wäre noch mehr Einzelsettings anzubieten (es zeigt sich beispielsweise, dass MigrantInnen in weit überproportionalem Ausmaß die Gesundheitssprechstunde genutzt haben), was allerdings nicht den Förderkriterien des Fonds Gesundes Österreich entspricht.
Weitere Ziele von (f)itworks waren der Transfer von gesundheitsförderlichen Kompetenzen an die Schlüsselkräfte von itworks sowie das Setzen von Impulsen zur Schaffung gesundheitsförderlicher Strukturen und Abläufe. Dahinter stand nicht nur der Gedanke der Nachhaltigkeit, sondern auch die Erfahrung, dass in arbeitsmarktpolitischen Settings die Arbeitsbedingungen für Schlüsselarbeitskräfte schwierig und belastend sind. Dies bestätigen die MitarbeiterInnen von itworks. In einer Fokusgruppe betonen viele, dass die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen sehr auslaugend ist.
Die GesundheitszirkelmoderatorInnen heben in der qualitativen Befragung hervor, dass Gesundheitsförderung im arbeitsmarktpolitischen Setting primär bei den Schlüsselarbeitskräften ansetzen sollte. Mit dieser Gruppe wäre es auch möglich, verhältnisorientiert zu arbeiten. Bei Arbeit Suchenden müsse man dagegen eher einen verhaltensorientierten Ansatz wählen. Im Rahmen der Evaluation zeigt sich, dass im Setting Sensibilisierung erreicht wurde. Der Kompetenztransfer ist nach Ansicht einiger Befragter nur teilweise gelungen. Es gab zwar Fortbildungen für die Schlüsselarbeitskräfte, allerdings wünscht man sich noch einen intensiveren Know-how-Transfer, einzelne itworks MitarbeiterInnen haben beispielsweise hohes Interesse an der Gesundheitszirkelmethode.
Darüber hinaus wird der Wunsch nach eigenen Gesundheitskursen z.B. im Bereich Entspannung laut. Durch die geplante Übernahme in den Regelbetrieb ist es gelungen, Strukturen und Abläufe für die Zielgruppe der langzeitbeschäftigungslosen Personen zu verändern. Zudem ist es in den Augen des Projektteams für eine Integration in den Regelalltag wichtig, dass alle Schlüsselarbeitskräfte eine gewisse Werthaltung zum Thema Gesundheit aufweisen, Grundinformationen über das biopsychosoziale Gesundheitsmodell haben und wichtige Gesundheitseinrichtungen kennen, um TeilnehmerInnen entsprechend weiter verweisen zu können. Strukturelle Veränderungen für die Schlüsselarbeitskräfte hängen sehr stark an den arbeitsmarktpolitischen Förderbedingungen und diese könnten durch ein Gesundheitsförderungsprojekt nicht verändert werden, wird seitens des (f)itworks Projektteams betont. itworks sah den Mehrwert des Gesundheitsprojekts auch in der Steigerung des Images der Organisation und in der Unterstützung bei der Reintegration der TeilnehmerInnen in den Arbeitsmarkt. Die Nominierungen für den betrieblichen Sozialpreis und den Vorsorgepreis sind ein wichtiger Imagefaktor. itworks MitarbeiterInnen meinen auch, dass man sich durch das Gesundheitsförderungsangebot positiv vom Mitbewerb abhebe und dies auch von der Zielgruppe wahrgenommen würde. Dass Gesundheitsförderung eine Auswirkung auf die Beschäftigungsintegration hat, wird von allen befragten (f)itworks AkteurInnen und itworks MitarbeiterInnen bestätigt. Es gibt zwar keine empirischen Beweise, aber Personen, die motivierter, im Selbstbewusstsein gestärkt, aufgeschlossener, im Kopf freier und entspannter sind, würden auch an die Arbeitssuche anders herangehen und in Bewerbungsgesprächen besser auftreten.
Die Gesundheitsförderung hat Auswirkungen auf die Betreuungsqualität, hebt die Geschäftsführerin von itworks hervor, und diese wäre wiederum ein wichtiger Faktor für die Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Auch zwei Drittel der persönlich befragten TeilnehmerInnen sehen einen Zusammenhang zwischen der Nutzung des Gesundheitsangebots und ihren persönlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es sei ein positiver, indirekter Einfluss auf die Jobchancen, weil sie sich gestärkt und sicherer fühlen.
Im Sinne der Nachhaltigkeit war ein weiteres Anliegen des Projekts Organisationen aus relevanten Bereichen für den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit zu sensibilisieren und zu vernetzen sowie diesen Zugang zur Zielgruppe Arbeit suchende Menschen zu eröffnen.
Auch hier kann von Erfolg berichtet werden. Der Start zum Aufbau des im Projektkonzept geplanten Netzwerks „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“ ist gelungen. Es konnten namhafte Organisationen gewonnen werden. Es fanden drei Netzwerktreffen statt und es wurde eine Charta ausgearbeitet. Für den Weiterbestand des Netzwerkes werden finanzielle Ressourcen und das Vorhandensein von treibenden Kräften eine große Rolle spielen. Was den Zugang zur Zielgruppe betrifft, waren insbesondere die Gesundheitstage von großer Wichtigkeit. Hier hatten Organisationen die Möglichkeit sich und ihr Angebot zu präsentieren.
Aus Sicht der Evaluation konnte das Projekt (f)itworks erfolgreich umgesetzt werden.
Als Projekt, das von extern in einer anderen Organisation implementiert wurde, stieß (f)itworks naturgemäß an gewisse Hürden und Grenzen, die allerdings zumeist gut gemeistert werden konnten.
- Ein Vorteil dabei war, wie das auch seitens des Projektteams betont wurde, die räumliche und organisatorische Nähe der itworks Personalservice GmbH und der ÖSB Consulting GmbH.
- Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war in den Augen der EvaluatorInnen der aufsuchende Ansatz, die persönliche Motivation zur Teilnahme am Angebot, ohne Druck auszuüben.
- Ein weiterer Erfolgsfaktor stellte die breite Palette an Angeboten ebenso dar, wie auch das hohe Engagement der Durchführenden, die unter teilweise schwierigen Rahmenbedingungen (z.B. Raumsituation, Fluktuation der TeilnehmerInnen, Heterogenität) gearbeitet haben. Es wurde beispielsweise versucht, jede Kurseinheit in gewissem Ausmaß entlang der Wünsche und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen maßzuschneidern.
- Wichtige Leitorientierungen im Projekt waren Wertschätzung und die Zielgruppe wieder in Kontakt mit ihren Fähigkeiten zu bringen. Dies und die vorab erwähnte Maßschneiderung scheinen für die Zufriedenheit der TeilnehmerInnen wesentlich gewesen zu sein.
- Ebenso war für den Erfolg des Projektes die Flexibilität der (f) itworks AkteurInnen entscheidend (Settingplanung, Integration aktueller Möglichkeiten). So gingen Mitglieder des Projektteams und TrainerInnen beispielsweise knapp vor dem Beginn von Kursen durch die Räumlichkeiten von itworks und motivierten zur Teilnahme. Die positive Resonanz von außen (beispielsweise durch Organisationen im Netzwerk oder die Nominierung zu den Preisen) hat nach Ansicht der Evaluation dazu geführt, dass bei itworks noch stärker die Chancen, die im Projekt (f)itworks liegen, erkannt wurden.
- Außerdem gab es unter den Schlüsselarbeitskräften von itworks engagierte PromotorInnen für das Gesundheitsförderungsprojekt. Der Erfolg der Überführung in den Regelbetrieb wird vor allem davon abhängen, inwieweit diese Faktoren weiterhin ausreichend Berücksichtigung finden.
fitworks_GesBericht_kurz_final.pdf
fitworks_handlungsempfehlungen_260209.pdf
Projektmitarbeiterin
E-Mail: karin.korn@oesb.at
Homepage: http://www.nga.or.at/publikationendownloads.html
Aktiv in die Zukunft
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ergonomie/ Haltung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Ergebnisevaluation
- Oberösterreich
- Frauen
- Männer
- Langzeitarbeitslose Menschen
Der PGA, Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit, ist seit 20 Jahren in mehreren Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention tätig.
Geschäftsbereiche: Akademie (Bildungsangebote), Zahngesundheitsförderung, Therapie, Frauengesundheit, CliniClowns, Projekte und Beratung.
Reichweite: Die Arbeit erfolgt schwerpunktmäßig in Oberösterreich, Zweigstellen in Wien, Klagenfurt und Eisenstadt.
Organisationsform: privatrechtlicher Verein
Mitglieder: OÖ GKK, Land OÖ, Bundesministerium für Gesundheit, AUVA, AMD, Stadt Linz, AK OÖ, BFI OÖ
Homepage: www.pga.at
Kontakt: office@pga.at, 0732/771200-0
Im Rahmen einer Trainingsmaßnahme für Arbeitssuchende im BFI Traun (LiL-Aktiv) wurde den Personen ermöglicht sich zu "Gesundheitswochen" anzumelden. Im Jahr 2008 wurden gesamt 16 Wochen angeboten, in ca. 3wöchigem Abstand.
Die Gesundheitswochen hatten zum Ziel, dass die TeilnehmerInnen persönlich davon profitieren und Wege kennenlernen um ihr Wohlbefinden zu steigern. Ein verbessertes Wohlbefinden unterstützt das Selbstbewusstsein bei der Arbetisplatzsuche. Die TeilnehmerInnen konnten sich die Gesundheitswoche im Rahmen ihrer 3monatigen Trainingsmaßnahme anrechnen lassen.
Die Gesundheitswoche war folgendermaßen aufgebaut:
- zwei Halbtage "gesunde Ernährung": Ernährungspyramide, Tipps, gemeinsame Erstellung von Rezepten, Bestandteile und Zusammensetzung von Essen/Lebensmitteln, kostengünstige gesunde Lebensmittel, u.v.m. (Trainerin: Diätologin, Ernährungstrainerin)
- ein Halbtag "richtige Belastung des Bewegungsapparats" (Trainerin: Physiotherapeutin)
- ein Halbtag "aktive Bewegungseinheiten" (Trainerin: Fitness-Trainerin mit Schwerpunkt Pilates und Rückengymnastik)
- ein Halbtag "Gesprächsrunde" mit einer Psychologin / einem Psychologen: Umgang mit der Situation der Arbeitslosigkeit, Energieräuber und Energiespender, Copingstrategien (im Vordergrund: Gespräch und Austausch)
Quantitative Ziele:
- Anbieten von 16 Gesundheitswochen/Gesundheitsmodulen im Jahr 2008
- mindestens 80, maximal 192 TeilnehmerInnen (freiwillig!)
Qualitative Ziele:
- Empowerment der arbeitssuchenden Personen in den Themenbereichen Ernährung, Bewegung, Seelische Gesundheit
- Persönlicher Profit der TeilnehmerInnen - Steigerung des Wohlbefindens - Stärkung der persönlichen Ressourcen
- Kennenlernen von Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung
15 Module wurden umgesetzt, 124 Personen (Großteils Frauen) haben teilgenommen.
Die TeilnehmerInnen haben durchwegs von den Modulen profitiert, haben diese sehr interessant gefunden. Darüber hinaus konnten sich die TeilnehmerInnen für ihren Alltag viele Ideen und Anregungen mitnehmen. Der Wunsch die Ernährungseinheiten zu reduzieren und dafür die Gesprächseinheiten mit der/m Psychologin/en auszuweiten, wurde geäußert. Die TeilnehmerInnen hatten nicht das Gefühl, durch das verbesserte Wohlbefinden schneller einen Arbeitsplatz zu finden, waren jedoch hoch erfreut, dass im Rahmen der Trainingsmaßnahme ein Angebot für individuelle Entwicklung zur Verfügung stand.
Erfolgsfaktoren:
- Freiwilligkeit und Anrechenbarkeit auf die 3monatige Maßnahme
- Partizipation der TeilnehmerInnen - kaum vorgefertigte Inhalte; Themen haben sich immer nach den jeweiligen Anwesenden gerichtet#
- Austausch untereinander - was machen die einzelnen gut und wie können alle voneinander profitieren
Stolpersteine:
- Die Einheiten der Module fanden nachmittags statt - Vormittag wäre besser gewesen.
- Mehr Abstimmung zwischen den TrainerInnen wäre von Vorteil gewesen!
- Folgewochen wären gewünscht gewesen
- Projektende wegen Finanzierung!
- Innovation: Wurde in Oberösterreich im Rahmen einer Trainingsmaßnahme in dieser Form vorher nicht angeboten.
- Partizipation: Alle Inhalte wurden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen festgelegt (außer Grundlageninfos).
- Kosten-Nutzen Verhältnis: Der Organisationsaufwand wurde sehr gering gehalten, der Großteil des Budgets floss in die tatsächlichen Interventionen.
- Dokumentation und Evaluation: externe Evaluation durch die Universität Linz, interne Dokumentation der Prozesse und Arbeitsschritte
- Empowerment: TeilnehmerInnen konnten ihre persönlichen Kompetenzen in den drei Bereichen der individuellen Gesundheitsförderung verbessern
- Niederschwellige Maßnahmen: Gesundheitsmodule wurden im Rahmen der Trainingsmaßnahme angeboten und waren anrechenbar für dei 3 Monate
- Ressourcen- und Potentialorientierung: Fokus wurde darauf gelegt, was die TeilnehmerInnen in den einzelnen Bereichen bereits gut machen, wie sie voneinander profitieren konnten und wo noch Potential liegt (zB im Bereich Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung)
- Settingansatz: gute Erreichbarkeit der Maßnahme, weil sie direkt im Rahmen der Trainingsmaßnahme in Anspruch genommen werden konnte.
- Klarer Zielgruppenbezug: Teilnahme stand allen arbeitssuchenden Personen, die in der Maßnahme LiL-Aktiv \"beschäftigt\" waren, offen
- Freiwilligkeit: Die Teilnahme war freiwillig und konnte auf die Zeit angerechnet werden.
- Gesundheitsbezug: persönlicher Profit für die eigene Gesundheit
Geschäftsbereichsleiterin Beratung & Projekte, Projektleiterin
Museumstraße 31a
Tel.: 0732/771200-41
Fax: DW 22
E-Mail: sonja.kodelitsch@pga.at
Homepage: www.pga.at
AmigA - Arbeitsförderung mit gesundheitsbezogener Ausrichtung
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Ernährung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Vernetzung/ Kooperation
- Ergebnisevaluation
- Deutschland
- Frauen
- Männer
- Langzeitarbeitslose Menschen
Die Mittelmärkische Arbeitsgemeinschaft zur Integration in Arbeit (MAIA) ist die Grundsicherungsbehörde nach dem Sozialgesetzbuch II für erwerbsfähige Menschen von 15-65 Jahren im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Land Brandenburg/Deutschland).
"AmigA" (Arbeitsförderung mit gesundheitsbezogener Ausrichtung) startete 2005 als Modellprojekt des Bundeslandes Brandenburg. Ziel war und ist die Verbindung von Instrumenten der Arbeits- mit Angeboten der Gesundheitsförderung, um hierduch den Ursachen von Langzeitarbeitslosigkeit besser begegnen zu können.
Wesentliches Element von "AmigA" ist das Beratungsangebot, das sich individuell und zielgerichtet mit den Hemmnissen befasst.
Das vornehmliche Projektziel besteht in der erfolgreichen Integration Langzeitarbeitsloser in reguläre Beschäftigung.
Teamleiterin Integration und Beratung, Standort Werder
E-Mail: arge.maia@arge-sgb2.de
Homepage: www.MAIAonline.de
AMS Gänserndorf- Frauengesundheitstag
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ergonomie/ Haltung
- Ernährung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Stressbewältigung
- Ergebnisevaluation
- Niederösterreich
- Frauen
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- MigrantInnen
Das AMS NÖ und die regionalen Geschäftsstellen des AMS unterstützt arbeitsuchende Frauen und Männer bei der Jobsuche durch Stellenvermittlung, Beratung, Förderung von Aus- und Weiterbildung.
Es besteht eine gute Kooperation mit Frauenberatungsstellen, die im Aufrag des AMS Frauen bei der Lösung vermittlungshemmender Probleme unterstützen.
Das AMS Gänserndorf und die Frauenberatungsstelle in Gänserndorf arbeiten gut zusammen. Im Rahmen eines kooperativen Informationstages für arbeitsuchende Frauen wurden verschiedene Gesundheitsthemen behandelt und Informations- und Beratungsangebote vorgestellt.
Es waren motivierende Impulsreferate zu verschiedenen Themen von verschiedenen ExpertInnen vorgesehen.
Information von arbeitsuchenden Frauen über Gesundheitsthemen, die oft auch das Finden einer passenden Arbeitsstelle erschweren.
Es konnten sehr gute ExpertInnen für die Veranstaltung als ReferentInnen gewonnen werden. Die Bewerbung und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld war sehr gut und erfolgreich. Es haben um die 130 Frauen die Veranstaltung besucht.
- Interessante, ansprechende Programmangebote sind relevant.
- gute und reichtzeitige Bewerbung.
- lebendige Gestaltung der Referate ist entscheidend.
Gender Mainstreaming-Beauftrage AMS NÖ, AMS Leiterin Gänserndorf
1010 Wien, Hohenstaufengasse 2
Tel.: 01/53 136-104
E-Mail: maria.aigner@ams.at
com.mit
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

Gesundheitsförderung und Community-Bildung mit Jugendlichen
com.mit-Aufbau:
- Region noe-Mitte: Strategie, Vernetzung, Regionalforen, Weiterbildung, Aufbau von Strukturen
- 9 Gemeinden parallel betreut: Jugendarbeit, Prozessbegleitung, örtliche Aktivitäten
- Zusätzliche Aktivitäten: Unterstützung durch Aktionsbudget und Angebotskatalog
- Förderung der Initiativen und Ideen der Jugendlichen
- Aktivitäten der Jugendlichen mit dem Betreuungspersonal
- autonome Räume und Bereiche für Jugendliche
- Moderierte Gespräche (mit AnrainerInnen, Jugendlichen, Eltern...) auf Augenhöhe
- Entwicklung von Kommunikationsstrukturen zwischen Jugendlichen, Erwachsenen und Gemeinde
- Regionales Netzwerk Jugend
- Jugendregionalforen für Hauptamtliche und Ehrenamtliche: Informationen von ExpertInnen, Erfahrungsaustausch und Kontakte
- Beratungsleistung durch Fachleute
- Weiterbildung für Jugendverantwortliche in den Gemeinden
- Einbeziehen von in der Regione Tätigen und ansässigen ExpertInnen, um Kontinuität zu sichern
- Abschluss der ersten Projekthalbzeit (Wechsel/Abschluss von Gemeinden)
- Etablierung der Jugendregionalforen
- Partnerschaft mit dem NÖ Landesjugendreferat-weiterführendes Beratungsangebot
- Weiterbildung der JugendberaterInnen zu Risk-Guides nach dem Risflecting Ansatz
- Weiterentwicklung des Schwerpunktes MultiplikatorInnenschulung durch
- Kooperationen mit dem Landesjugendreferat
- Gemeindeübergreifende themenbezogene Veranstaltungen
- Ausbau der Jugendregionalforen auch als Informationsveranstaltung
Warum com.mit funktionioniert...
- regelmäßige Kommunikationsmöglichkeiten werden institutionalisiert:
- Jugendliche untereinander
- Jugend-Bürgermeister/Jugendgemeinderat
- "Jugendarbeitsgruppe": Alle am Thema Interessierten oder Betroffenen
- Dialoggruppen nach Bedarf
- Faktoren, die Fortschritte im Projekt begünstigen
- Dialogbereitschaft aller Beteiligten
- Positive Grundhaltung zur Jugend/Jugendkultur
- Persönliches Engagement der Beteiligten
- Festgelegtes Jugendbudget oder die Bereitschaft Ressourcen nach Möglichkeit unbürokratisch bereitzustellen
- Echtes Interesse an der Jugend und and er Umsetzung von Projekten
- Bereitschaft, Jugendliche von Anfang an in relevante Prozesse einzubinden
Fit-Start. Fitnessorientierte Gesundheitsförderung für Arbeitssuchende
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Qualitative Interviews
- Ausbildung/ Fortbildung
- Bewegung und Sport
- Vernetzung/ Kooperation
- Strukturevaluation
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Burgenland
- Niederösterreich
- Salzburg
- Frauen
- Männer
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- Schlüsselkräfte/ MitarbeiterInnen im arbeitsmarktpolitischen Setting
Die Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ) ist einer der drei Sportdachverbände Österreichs.
Das ASKÖ-Projekt "Fit-Start. Fitnessorientierte Gesundheitsförderung für Arbeitssuchende" wollte von November 2006 bis März 2010 herausfinden, wie Arbeitssuchende mit den vielen Wirkungen gemeinsamer körperlicher Aktivität gestärkt werden können.
"Reden und bewegen", am besten mit Freunden, wurde als Formel für den Zugang zu Arbeitssuchenden gefunden, um ihre Gesundheit und Job-Fitness zu fördern. In sozialen Netzwerken entstehen Chancen, einfach und übertragbar in alle Schulungsmaßnahmen für Arbeitssuchende.
Hier der Projektbericht unter http://www.askoe.at/files/doc/FST-Informationen/fit-start-20stg_v7.pdf
Ziel des Projekts "Fit-Start" war die niederschwellige körperliche Aktivierung Arbeitssuchender, um die vielfältigen bio-psycho-sozialen Wirkungen positiv erlebter, freiwilliger körperlicher Aktivität als Gesundheitsressource zu nützen.
Quantitativ sollten 500 bis 750 arbeitssuchende Personen angesprochen und körperlich aktiviert werden.
Im Projektzeitraum wurden insgesamt 61 verschiedene Trägerorganisationen angesprochen. Daraus resultierten 39 aktive Kooperationen, die 92 Präsentationen in Kursmaßnahmen der Trägerorganisationen ermöglichten.
Es konnten insgesamt 1559 verschiedene Personen über Projektpräsentationen und Fit-Start-Treffs erreicht werden. 5716 Teilnahmen wurden registriert.
Alle Modelle des Fit-Start-Treffs (siehe Bericht http://www.askoe.at/files/doc/FST-Informationen/fit-start-20stg_v7.pdf) haben Vorteile und Schwächen. Der integrierte Fit-Start-Treff ist die am leichtesten übertragbare und effizienteste Organisationsform, um Arbeitssuchende zu erreichen.
Abteilungsleiter Fitness und Gesundheitsförderung
Steinergasse 12, 1230 Wien
Tel.: 01 869 32 45 14
Fax: 01 869 32 45 28
E-Mail: guenter.schagerl@askoe.at
Homepage: www.fit-start.at
Gesund arbeiten ohne Grenzen
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Gesundheitszirkel
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Organisationsentwicklung
- Bewegung und Sport
- Ergonomie/ Haltung
- Ernährung
- Seelische Gesundheit
- Wien
- Frauen
- MigrantInnen
Das Frauengesundheitszentrum FEM Süd führt seit Mai 2006 das erste explizit interkulturelle und genderspezifische Projekt der betrieblichen Gesundheitsförderung in Österreich durch. „Gesund arbeiten ohne Grenzen“ richtet sich an Frauen in Niedriglohnbranchen (Hausarbeiterinnen, Abteilungshelferinnen, Mitarbeiterinnen der Wäscherei, Küche, etc.) in Krankenhäusern des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Diese sehr interkulturelle Gruppe hatte bisher v.a. aus sprachlichen Barrieren kaum Zugang zu Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Ausgangslage
Trotz zahlreicher Instrumente und Praxisansätze im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung werden frauenspezifische Themen selten angesprochen. Unter dem Gesichtspunkt der zunehmenden Diversität im Arbeitskontext ist es allerdings wesentlich, gender- und kulturspezifische Aspekte in die betriebliche Gesundheitsförderung zu integrieren.
Das Projekt
Ziel des Projektes ist, die Gesundheit am Arbeitsplatz von Frauen in Niedriglohnbranchen (v.a. Hausarbeiterinnen, also Reinigungskräften) unter Einbeziehung des Migrationshintergrundes zu berücksichtigen und die innerbetriebliche Situation zu verbessern. „Gesund arbeiten ohne Grenzen“ wurde bereits in Dep. Ignaz Semmelweis-Frauenklinik - KA Rudolfstiftung, Kaiser Franz Josef Spital, SMZ Süd, Kaiserin Elisabeth Spital, Serviceeinheit Wäsche und Reinigung, Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, im Otto Wagner Spital sowie im Wilhelminenspital durchgeführt und läuft derzeit im AKH der Stadt Wien. Weitere Krankenhäuser sind in Planung. Der derzeit dritte Projektdurchgang wird extern durch das Ludwig Boltzmann Institut für Health Promotion Research evaluiert.
Maßnahmen
· Erhebung des gesundheitlichen Lebensstils und der Arbeitsbedingungen der Zielgruppe mittels Fragebögen in Muttersprache (Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Türkisch, Englisch, Deutsch)
· Durchführung von muttersprachlichen und genderspezifischen Gesundheitszirkeln
· Entwicklung und Umsetzung von maßgeschneiderten Angeboten für den jeweiligen Betrieb auf der Verhaltens- und Verhältnisebene
· Pro Institution wird mind. eine Hausarbeiterin zur „Gesundheitsbeauftragten“ ausgebildet
· Sensibilisierungs-Workshops zum Thema „Gesundes Führen“ für direkte Vorgesetzte
· Verbreitung der Projektergebnisse und Erfahrungen im Rahmen einer Abschlusskonferenz
Seit Mai 2006 wurden über 3.500 Kontakte zur Zielgruppe hergestellt. Die partizipative Methode der Gesundheitszirkel in Muttersprache wurde sehr gut angenommen.
In allen Projektdurchgängen erwiesen sich Stress, gefolgt vom Problem der mangelnden Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen im Spital (wie z.B. AbteilungshelferInnen), Mangel an Information und Mitspracherecht, Arbeit am untersten Ende der Hierarchie und gesundheitliche Probleme wie z.B. Probleme der Wirbelsäule, Kopfschmerzen und Übergewicht als zentrale Belastungen.
Die Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Angebote für das jeweilige Krankenhaus erfolgte partizipativ mit den Frauen. Auf der Verhaltensebene konnte aus mehreren gesundheitsförderlichen Angeboten gewählt werden, wie z.B. Wirbelsäulengymnastik, Ernährungs- und Bewegungskurse, Erziehungsberatung oder Sozialberatung. Die Führungsebene des jeweiligen Hauses konnte auf Basis der Projekterhebungen treffsichere strukturelle Veränderungen im Arbeitsprozess umsetzen, wie zum Beispiel Teambesprechungen, Mitarbeiterinnengespräche, Optimierung des Informationsflusses, (Mit)Entscheidungsmöglichkeit bei der Wahl der Arbeitsgeräte etc.
Die Nacherhebung von „Gesund arbeiten ohne Grenzen“ zeigte, dass der Bekanntheitsgrad des Projektes bei den Hausarbeiterinnen mit 90% sehr hoch war. Weiters konnte gezeigt werden, dass das Wohlbefinden, sowie das Gefühl, im Betrieb wahrgenommen zu werden, gestiegen ist.
Projektleitung
Tel.: 01 60191 5208
E-Mail: huberta.haider@wienkav.at
Homepage: http://www.fem.at/FEM_Sued/femsued.htm
Gesunde Kooperation-Bedarfsorientierte Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Frauen
- Männer
- Langzeitarbeitslose Menschen
Das Projekt will Erfahrungen der Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen durch transnationale Partnerschaften gewinnen, modellhaft übertragen und vorrangig mit ausgewählten TeilnehmerInnen des Landesarbeitsmarktprogrammes (LAP) erproben. Des Weiteren sollen die Akteure im Bereich von Beschäftigung und Gesundheit für die spezifischen Bedarfe von Langzeitarbeitslosen im Bereich Gesundheit sensibilisiert werden und gemeinsam neue Wege zur Unterstützung der Betroffenen entwickelt werden.
Unsere Aufgaben zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation Langzeitarbeitsloser sind:
- transnationaler Erfahrungsaustausch mit Österreich und Italien
- Organisation von Fachworkshops für und mit den Kooperationspartnern
- Erarbeitung und Erprobung einer Fortbildungsreihe für Akteure im Beschäftigungsbereich
- Entwicklung eines Konzeptes zur Messung von Beschäftigungsfähigkeit
- Erarbeitung und Erprobung von gesundheitsfördernden Angeboten für die Zielgruppe
- Erstellung eines Leitfadens mit Handlungsempfehlungen für die Kooperationspartner
Gesundheits- und alternsgerechtes Arbeiten in Sozialökonomischen Betrieben und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten in Wien
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Gesundheitszirkel
- Fokusgruppen
- Arbeitsbedingungen
- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Gewaltprävention
- Organisationsentwicklung
- Raumgestaltung
- Seelische Gesundheit
- Sexualität
- Stressbewältigung
- Suchtprävention
- Vernetzung/ Kooperation
- Vorsorge/ Prävention
- Zahngesundheit
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Wien
- Männer
- Frauen
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- Schlüsselkräfte/ MitarbeiterInnen im arbeitsmarktpolitischen Setting
- EntscheidungsträgerInnen
- MigrantInnen
- Personen mit Behinderung
Unsere Geschäftsfelder gliedern sich in die Bereiche
Human Resources Development
Entrepreneurship
Labour Market
Productive Ageing
International
Unsere KundInnen spiegeln das breite Leistungsportfolio der ÖSB Consulting GmbH wider. Bei der Erarbeitung und Umsetzung neuer Lösungen unterstützen wir öffentliche Auftraggeber auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene, Wirtschaftsunternehmen (insbesondere KMU), ExistenzgründerInnen und Non-Profit-Organisationen sowie Menschen im Arbeitsprozess und bei der Arbeitssuche.
Übergeordnetes Projektziel ist die partizipative Entwicklung eines umfassenden Beratungsprogramms zur Förderung von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit langzeitbeschäftigungsloser Menschen in Wien unter besonderer Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Bedürfnissen sowie Bedürfnissen von Menschen mit Migrationshintergrund. Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Zielgruppe sollen möglichst umfassend und nachhaltig gefördert werden, um die Betroffenen auf Ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zur Erreichung des genannten Ziels kann beispielsweise auf folgende Interventionen zurückgegriffen werden:
Gesundheitszirkel. Gesundheitsförderungskurse, Gesundheitsschulung von Schlüsselkräften, Gesundheitstage, Gesundheitssprechstunden, Gesundheitsbefragungen, etc.
Parallel zu den Beratungen in den 7 Betrieben werden für 2011 Vernetzungsaktivitäten geplant, die den beratenen Unternehmen nicht nur ausreichend Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch bieten, sondern auch die nachhaltige Integration von Gesundheitsförderung in den Unternehmen als Schwerpunkt haben wird.
Ein weiteres Endergebnis des Programms stellt die Entwicklung eines Leitfadens dar, der ausführlich auf das Thema Gesundheitsförderung im arbeitsmarktpolitischen Kontext sowie auf das Projekt und die gesammelten Erfahrungen eingehen wird, um interessierten Unternehmen im sozialökonomischen Bereich den Einstieg in die Gesundheitsförderung zu erleichtern.
Wesentliche Ziele im vorliegenden Projekt sind:
1. Sensibilisierung der Zielgruppe für die Hauptressource Gesundheit sowie für die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit.
2. Verbesserung der Stressbewältigungsstrategien Arbeit suchender Menschen
3. Umfassende und nachhaltige Förderung der Arbeitsfähigkeit
4. Bekanntmachen mit Gesundheitsförderungsangeboten im Raum Wien
5. Stärkung von gesundheitlichen Ressourcen der Zielgruppe
6. Förderung sozialer Netzwerkbildung - voneinander lernen
7. Sensibilisierung der Führungs- und Schlüsselarbeitskräfte in den Trägereinrichtungen zu den Zusammenhängen zwischen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der KundInnen
8. Nachhaltige Implementierung von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit als Querschnittsthemen in den Trägereinrichtungen
- Nachhaltigkeit: Aufbau nachhaltiger Strukturen zur Gesundheitsförderung und Vernetzung
- Partizipation: durch Gesundheitszirkel, Befragungen und Workshops
- Empowerment: durch Gesundheitsschulung von StammmitarbeiterInnen
- Niederschwellige Maßnahmen: niederschwellige Gesundheitsworkshops für Transitarbeitskräfte
- Integriertes Handlungskonzept/ Vernetzung: Aufbau von Vernetzungsstrukturen mit den am Projekt teilnehmenden Betrieben
Projektleiter/Berater
Meldemannstrasse 12-14, 1200 Wien
Tel.: 0699 1656 3127
Fax: 01 331 68 101
E-Mail: juergen.unfried@oesb.at
Homepage: www.oesb.at
Gesundheitskompetenz in der Basisbildung
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Bewegung und Sport
- Ernährung
- Seelische Gesundheit
- Steiermark
Ausgangslage
Geringe Bildung stellt ein massives Gesundheitsrisiko dar. Personen mit geringem Bildungsstand verfügen häufig über eingeschränkte Gesundheitskompetenz (Health Literacy), sind für gesundheitsbezogene Themen nicht sensibilisiert und mit herkömmlichen Informations- und Aquisemethoden für Angebote der Gesundheitsförderung kaum erreichbar.
Das vorliegende Projekt knüpft an Vorarbeiten und Empfehlungen an, die im Rahmen von " Literacy in Progress", einem vom Land Steiermark untersützen Projekt, entwickelt wurden.
Projektablauf
Das Projekt beabsichtigt über etablierte Strukturen und Angebote im Bereich der Basisbildung (Kurse an den Standorten Granz, Bruck/mur, Gleisdorf und Leibnitz) 250 Personen für Themen und Aktivitäten im Bereich Gesundheitsförderung zu erreichen und einen Beitrag zur Entwicklung von Gesundheitskompetenz ("health literacy") zu leisten.
In einem ersten Schritt werden die Basisbildungskurse um Inhalte der Gesundheitsförderung bereichert. Aufbauend auf den im Rahmen der Kurse gesetzten Impulsen wird ein Angebot an vertiefenden Workshops aus den Themenbereichen Ernährung, Bewegung und psychosoziales Wohlbefinden entwickelt und im Gesamtausmaß von 200 Stunden durchgeführt.
Hierbei wird mit 150 TeilnehmerInnen aus den Kursen und 50 weiteren Personen aus zwei Projektregionen gerechnet. Für die BasisbildungstrainerInnen, insgesamt 15-20 ExpertInnen mit Erfahrung im Umgang mit der Zielgruppe und methodischem Knowhow in der Basisbildung, wird eine Weiterbildung durchgeführt, um erhöhte Kompetenz im Bereich der Gesundheitsförderung als einem thematischen Fokus der Basisbildungskurse zu erwerben. Zur Ansprache und Motivation weiterer TeilnehmerInnen wird die Kooperation mit regionalen AkteurInnen gesucht, die im professionellen Kontext Kontakt zur Zielgruppe haben.
Des Weiteren werden gemäß dem auf britischen Vorbildern beruhenden "Agents of Change"- Modell Personen aus der Region beworben und begleitend qualifiziert und unterstützt, die im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements eine Brückenfunktion zwischen den Angeboten der Gesundheitsfördeung und potenziellen TeilnehmerInnen aus der Zielgruppe einnehmen.
Über den Aufbau von Kooperationsstrukturen mit regionalen AkteurInnen sowie Sensibilisierung und Information von MultiplikatorInnen und Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene sollen dauerhafte Kooperationsstrukturen entwickelt und Möglichkeiten zur nachhaltigen Einrichtung gesundheitsförderlicher Angebote ausgelotet werden, die einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitschancen einer benachteiligten Zielgruppe leisten.
Zentrales Ziel des Projekts "Gesundheitskompetenz in der Basisbbildung" ist es Gesundheitspotenziale und -chancen von Personen mit geringem Bildungsstand zu fördern.
Dabei geht es zum einen um eine Erhöhung persönlicher Gesundheitskompetenzen, zum anderen aber auch um Weiterentwicklung struktureller Rahmenbedingungen an steirischen Projektstandorten, die die Bereitstellung gesundheitsförderlicher Angebote und deren Inanspruchnahme seitens der Zielgruppe ermöglichen und fördern.
Die Ziele orientieren sich am Konzept des Capacity Building und sind mehreren Handlungsbereichen zugeordnet:
- Organisationsentwicklung
- Sensibilisierung von Entscheidungsträgern/MultiplikatorInnen auf kommunaler Ebene
- strukturelle Verankerung von gesundheitsförderlichen Angeboten für die Zielgruppe
- Entwicklung professioneller Expertise/Personalentwicklung
- Weiterbildung von BasisbildungstrainerInnen
- Recherche, Information, Coaching regionaler Bezugspersonen, die im Kontakt mit Zielgruppenpersonen stehen
- Ressourcenallokation
- Entwicklung und Aufbau der Ressource "Gesundheitskompetenz" in der Zielgruppe, Bereitstellung geeigneter gesundheitsförderlicher Angebote
- Aufbau von Partnerschaften
- Schaffung von Kooperationsstrukturen zur Adressierung von Personen mit Basisbildungsdefiziten über die Anbindung und Verankerung des Angebotes in der Gemeinde/Region und Vernetzung vorhandener Gesundheitsressourcen für die Zielgruppe
- Entwicklung von Leadership
- Befähigung von Personen mit mangelnder Basisbildung für eigene Bedürfnisse einzutreten und an deren Befriedigung aktiv zu arbeiten (Empowerment der Zielgruppe)
Dreihackengasse 1, 8020 Graz
Tel.: 0699/14600013
Gesundheitsmanagement an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Kärnten
- Frauen
- Männer
Branche: Erziehung und Unterricht
Kerngeschäft: Forschung und Lehre
MitarbeiterInnen: ca. 800
Standort: Klagenfurt; sowie Graz und Wien (Standorte der IFF- Fakiltät)
Arbeits- und Studienplatz Universität als wichtiges Setting:
Das Setting Universität ist sowohl Arbeitsplatz der UniversitätsmitarbeiterInnen als auch Studienplatz der Studierenden, an dem sie längere Zeit ihres Lebens verbringen. Die Universität als Setting eröffnet enorme Potenziale, eine große Zahl von Personen mit Informationen und Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens zu erreichen und sie zur Mitwirkung zu gewinnen. Studierende und AbsolventInnen verschiedener Studien sowie MitarbeiterInnen können in weiterer Folge das erworbene Wissen in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen verbreiten. Dadurch ergeben sich höhere und nachhaltigere "Gesundheitsgewinne". Die Organisationsstrukturen in Richtung förderlicher Arbeits- und Lernbedingungen zu verändern, fördert die Gesundheit vieler Menschen und hat Vorbildwirkung.
Ziele sind die Schaffung gesundheitsfördernder Lebens-, Arbeits- und Studienwelten im Setting Universität sowie die Entwicklung gesundheitsförderlicher Kompetenzen aller Universitätsangehörigen durch:
- Verbesserung der Kommunikation, Kooperation und sozialen Arbeitsbedingungen
- Personalentwicklung in Richtung Förderung von Stärken und Erweiterung von Führungskompetenz
- Förderung der Lehrqualität im Rahmen des Basislehrganges für das wissenschaftliche Personal (Nachwuchs)
- Mehr Transpanrenz in Lehre und Studium
- Reduktion des Stress- und Leistungsdrucks durch mehr Partizipation und z.B. Nutzung des Mitarbeitergesprächs
- Verbesserung der Work-Life Balance - Kooperation mit Audit ,Familie und Universität'
- Ausbau und laufende (gesundheits- und zielgruppenorientierte) Anpassung des USI Angebots
- Reduktion "krankmachender" Faktoren - Ergonomie am Arbeitsplatz - Evaluierung und Optimierung aller Arbeitsplätze
- Erweiterung des Angebotes an gesundem Essen in der Universität
- Mehr ,Sozial-raum' schaffen (Treffen, Arbeiten, Chill-Out, Ruhe) - Meditationsraum im Servicegebäude; zusätzliche Sitzgruppen im Außenbereich
- Entwicklung des Gesundheitsbewusstseins bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität
- Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze mit angenehmen Raumklima, sauber, hell, lärmfrei
- Mehr Bewegung gegen Verspannung und zum Stress-Abbau sowie zur Erhöhung der Arbeits- und Lebensfreude
- Angebot gesunder Produkte in Mensa und Buffets - Sensibilisierung für gesunde Ernährung
- Entwicklung und Pflege eines wertschätzenden Umgangs miteinander
- Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihren Stärken und Förderung derselben
- Förderung aller Studierenden nach ihren Stärken und Förderung derselben
- Stärkung und Erweiterung der eigenverantwortlichen Handlungsspielräume der Studierenden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Transparenz bei allen Entscheidungsprozessen im Haus mit klaren Verantwortlichkeiten
- Aufbau eines Kommunikationsnetzes im Haus zur Teilhabe und Nachvollziehbarkeit wichtiger Informationen
- Vorbeugende und unterstützende Gesundheitsförderung durch die Betriebsärztin
- Barrierefreie Zugänge zur Universität und bedarfsgerechter Zugang zu Informationen auch für seh- und hörbeeinträchtigte Personen
- Einhaltung sämtlicher Arbeitsschutzbestimmungen
Resümee zum Zielerreichungsgrad
Zu 1.) Das Gesundheitsbewusstsein der MitarbeiterInnen hat sich weiterentwickelt, insbesondere bei denen, die an den Gesundheitszirkeln und spezifischen Seminaren teilgenommen haben
Zu 2.) Die meisten Arbeitsplätze entsprechen den Anforderungen.
Zu 3.) Das Angebot zu gesunder Bewegung ist da. Es gibt spezielle USI- Kurse - 1/2 Std/Woche stehen jedem/r zum Besuch frei
Zu 4.) Das Angebot in der Mensa und im Buffet ist gut - die NutzerInnen werden laufend informiert und um Feedback gebeten, um die Qualität des Angebotes zu erhalten.
Zu 5.) Die betriebsvereinbarung zum wertschätzenden Umgang hat durch ihre Entseheung dahingehend sensibilisiert, dass Konflikte und Mobbing eigentlich am extrem negativen Ende der Kommunikationsdimension stehenund dass ein achtsamer Umgang miteinander solche Eskalationen vermeiden hilft.
Zu 6.) Die MitarebeiterInnengespräche sind an sich ein in Richtung kompetenzorientierten MA-Einsatz weisendes Instrument, das der Weiterentwicklung der MitarbeiterInnen dienen soll - die Umsetzung ist je nach Organisationseinheit sehr unterschiedlich.
Zu 7.) Die Förderung der MitarbeiterInnen ist korrespondierend zum Vorgenannten zu sehen.
Zu 8.)Die eigenverantwortlichen HAndlungsspielräume sind aufgrund der aktuellen Universitätsstrukturen, die stark an ökonomischen Output - Kennziffern und Unternehmensmangement angenähert werden, ohne ein vergleichbares Ziel einer Gewinnorientierung mittels geeigneter Produkte zu haben, für den Großteil der Universitätsmitglieder , die nicht im Leitungsteam sind, stark eingeschränkt.
Zu 9.) Es gibt regelmäßige Treffen der für Kommunikation im Haus verantwortlichen Personen und - neben der Einführng eines 14-tätgigen Newsletters - Inforamtionen in der Universitätsversammlung und die veröffentlichung von Protokollen von Sitzungen der Universitätsleitung.
Zu 10.) Es gibt einen internen Newsletter; neue MitarebiterInnen erhalten eine Informationsseite mit allen Links zur Organisation und wichtigen Inforamtionen für den Arbeitsalltag.
Zu11.) Die Sprechstunde der Betriebsärztin wird sehr gut angenommen, ebenso ihr - gemeinsam mit der Sicherheitsfachkraft durchgeführten - Arbeitplatzevaluierungen. Ihre Tipps werden nicht nur in Vorträgen, sondern auch über den Newslette und die Gesundheitsmanagementhomepage transportiert.
Zu 12.) Der Behindertenbeauftragte ist Mitglied des Steuerkreises Gesundheitsmanagement und sorgt dafür, dass im ahus ein Bewusstsein für besondere Bedürfnisse entsteht - es gibt eine eigene Homepage mit Tipps für die gesatltung von texten und Präsentationen. Das Haus selbst ist barrierefrei zugängig
Zu 13.) Die Arbeitssicherheit ist durch eine Sicherheitsfachkraft, regelmäßige Überprüfungen durch die entsprechenden Kontrollorgane und bauliche Adaptierungen sowie die Einahltung von Brandschutzbestimmungen gegeben.
Erste HIlfe Kurse werden laufend angeboten und es gibt im Ahus entsprechend ausgebildete Ersthelfer.
Zusammenfasssend: Es ist bereits sehr viel erreicht worden, einige Maßnahmen brauchen zu ihrer Umsetzung mehr Zeit udn auch noch Überzeugungsarbeit. Wichtig ist, dass das Gesundheitsmanagement als fortlaufendere Prozess verstanden wird, der nicht durch ein Projektende oder ein zertifikat festgestellt und abgeschlossen ist, sondern dauernde Aufgabe bleibt.
Auszeichnungen:
- "Model of good practice": Verleihung des Move- Europe- Zertifikates (2009)
- "Gesundheitspreis der Stadt Klagenfurt" in der Kategorie betriebliche Gesundheitsförderung 82009)
- BGF-Gütesiegel (2011)
-"Model of good practice" Verleihung des Move-Europe-Zertifikates: "work in tune with life" (2011)
Projektleitung operativ
Universitätsstr. 65-67, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 2700-3415
Fax: 0463 2700-3499
E-Mail: gunhild.sagmeister@uni-klu.ac.at
Homepage: www.uni-klu.ac.at/gm
Health4You
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Seelische Gesundheit
- Niederösterreich
Health4You ist ein auf drei Jahre befristetes Gesundheitsförderungsprojekt der Lehrlingsstiftung Eggenburg. Vision des Projektes ist es, eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der betreuten Jugendlichen zu erreichen. Zielgruppe sind daher alle im Projektzeitraum der Lehrlingsstiftung betreuten TeilnehmerInnen, d.h. insgesamt rund 150 Mädchen und Burschen zwischen 15 und 25 Jahren.
Die Durchführung des Projekts erfolgt im Rahmen der regulären Betreuung der Jugendlichen, das heißt es werden neue Angebote in den Arbeitsalltag integriert. Geplant und umgesetzt werden die verschiedenen gesundheitsbezogenen Aktivitäten vom interdisziplinären Team der Lehrlingsstiftung, wobei die Möglichkeit der Unterstützung durch externe ExpertInnen besteht.
Entsprechend der Definition der WHO wird Gesundheit im Rahmen von Heakth4You als umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden verstanden. Durch unterschiedliche Maßnahmen soll eine Optimierung der internen und externen Ressourcen der Jugendlichen erreicht werden. Aufgrund der starken Bedarfs- und Prozessorientierung von Health4You werden im Projekt immer wieder neue Themen relevant, die zu erkennen und in nachhaltige Aktivitäten umzusetzen sind. Bisherige Maßnahmen waren beispielsweise die Durchführung von Gesundheitstagen, ein regelmäßiges Sportangebot, ein Malprojekt zum Thema Körperbewußtsein oder auch die Organisation und Durchführung einer Erlebniswoche.
Da zu den zentralen Prinzipien bei der Projektentwicklung die Förderung der Partizipation der Jugendlichen zählt, wurde und wird bei den durchgeführten Aktivitäten darauf geachtet, dass die Jugendlichen ihre Wünsche und Anliegen artikulieren können und dass diese nach Möglichkeit auch berücksichtigt werden. Inwieweit dies gelingt, hängt jedoch immer von den Rahmenbedingungen der jeweiligen Aktivität ab. Um sicherzustellen, dass die Jugendlichen nicht nur bei einzelnen Maßnahmen, sondern auch bei grundsätzlichen Themen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, wurde zudem mit Unterstützung von Health4You erstmalig eine Jugendvertretung an der Lehrlingsstiftung eingerichtet.
Vorrangiges Ziel der Jugendvertretung ist die Verbesserung der Situation speziell der Jugendlichen in der Organisation, d.h. sie sollen Veränderungen in ihrem Sinne bewirken können. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Jugendlichen dadurch lernen ihre Meinung zu vertreten und sich im Sinne von Empowerment auch in anderen Zusammenhängen konstruktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen. Schließlich wird noch insgesamt eine erhöhte Zufriedenheit aller Stakeholder der Lehrlingsstiftung erwartet. Damit die Anliegen der Jugendlichen sicher gehört werden, finden regelmäßig gemeinsame Sitzungen der Jugendvertretung mit der Leitung der Lehrlingsstiftung statt. Die Jugendvertretung hat beratende Funktion, thematisch gibt es keine Einschränkungen.
- Nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der betreuten Jugendlichen
- Optimierung der internen und externen Ressourcen der Jugendlichen.
Zusammenfassend können aus den Erfahrungen des Projekts Health4You für die Partizipation folgende Thesen abgeleitet werden:
- Förderlich ist ein grundsätzliches Bekenntnis der Organisation, dass die Einbeziehung in Entscheidungsprozesse erwünscht ist
- Ein formeller Rahmen stellt eine wichtige Basis für die Beteiligung dar und wirkt gleichzeitig bewusstseinsbildend.
- Es braucht eine Vielfalt von Beteiligungsformen auf verschiedenen Ebenen, um der Unterschiedlichkeit von Anliegen und Beteiligten gerecht zu werden.
- Ausreichende und verständliche Information über Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung sind eine wichtige Grundlage.
- Partizipation benötigt Zeit, um wachsen zu können und auch ausreichende Zeitressourcen in der Umsetzung.
- Vermittlungspersonen können den Dialog fördern und erleichtern, sie dürfen ihn aber nicht stellvertretend ersetzen.
- Austausch unter den Jugendlichen innerhalb der Organisation ist eine wichtige Voraussetzung für die gemeinsame Meinungsbildung
- Beteiligung muss umfassend verstanden werden und lässt sich nicht auf Themen der Gesundheitsförderung reduzieren.
- Partizipation bedeutet Auseinandersetzung - Forderungen müssen nicht zwangsläufig erfüllt werden, sie sind aber ernst zu nhemen und ihre Ablehnung ist zu argumentieren.
health4you(th) - Innovative Gesundheitsförderung für Arbeit suchende Jugendliche im arbeits-marktpolitischen Setting
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Seelische Gesundheit
- Sexualität
- Stressbewältigung
- Suchtprävention
- Vorsorge/ Prävention
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Wien
- Frauen
- Männer
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- Schlüsselkräfte/ MitarbeiterInnen im arbeitsmarktpolitischen Setting
- MigrantInnen
Das Gesundheitsförderungsprojekt health4you(th) wird von Jänner 2010 bis Juni 2012 (30 Monate) von der ÖSB Consulting GmbH in Kooperation mit dem Frauengesundheitszentrum FEM Süd durchgeführt und von Fonds Gesundes Österreich und Arbeitsmarktservice Wien gefördert. Zielgruppe sind Arbeit suchende Jugendliche im Alter zwischen 17 und 21 Jahren, welche in den Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBE) c’mon17 und step2job4you(th) betreut werden. Um die Zielgruppe zur Teilnahme zu motivieren, bietet health4you(th) auch die Möglichkeit, Freunde zu den Angeboten mitzubringen. Die AkteurInnen des Settings (Case ManagerInnen, Führungskräfte, AssistentInnen) sind als MultiplikatorInnen eine weitere Zielgruppe von health4you(th).
Projektablauf:
Das Projekt wird in vier Projektphasen (Vorprojekt-, Strukturaufbau-, Interventions- sowie Abschluss- und Nachhaltigkeitsphase) umgesetzt und von einer Reihe von projektbegleitenden Maßnahmen begleitet: Ergebnistransfer / Öffentlichkeitsarbeit, Projektsteuerungsgruppe, ExpertInnenbeirat, interne & externe Kommunikation. Die externe Prozess- und Ergebnisevaluation wird von queraum. kultur- und sozialforschung durchgeführt.
Maßnahmen:
- Ist-Analyse: Fokusgruppen, Interviews, Fragebogenerhebung
- action day 4 you(th): Aktionstage vor Ort mit Infoständen, Schnuppermöglichkeiten, Präsentationsmöglichkeit für KooperationspartnerInnen (monatlich stattfindendes Angebot, freiwillig)
- time out 4 you(th): medizinische und psychologische Gesundheitssprechstunde vor Ort (Einzelsetting, freiwillig, vertraulich, ev. in Muttersprache)
- Aktive Gesundheitsförderung: wöchentlich stattfindende, bedürfnisgerechte, partizipativ entwickelte Gesundheitsaktivitäten (Gruppenangebot, freiwillig)
- Gesundheitsworkshop 4 you(th): themenspezifische oder offene Gesundheitsworkshops zur partizipativen Entwicklung von Maßnahmen (Gruppenangebot, freiwillig)
- Café 4 you(th): Das Jugendcafé bietet eine niederschwellige, ev. geschlechtsspezifische Möglichkeit zum Austausch für die Jugendlichen (freiwillig, vertraulich, ev. Moderation)
- Virtuelle Gesundheitsinsel – fit_net: jugendgerechte Informationen zu Gesundheitsangeboten im Raum Wien sowie virtuelle Abwicklung und Bewerbung der Projektaktivitäten (anonym, unverbindlich, zeit- und ortsunabhängig)
- Peer Education Programm: Arbeit suchende Jugendliche werden zu Peer helpern ausgebildet (Gruppenangebot, freiwillig)
- Fortbildungsreihe „Arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung für Jugendliche“ sowie aktive Gesundheitsförderungsangebote für MultiplikatorInnen im Setting
- Fokustagung „Gesundheitsförderung für Arbeit suchende Jugendliche“
Gemeinsam mit den Arbeit suchenden Jugendlichen und den MultiplikatorInnen im Setting werden jugendgerechte Gesundheitsförderungsangebote entwickelt und erprobt.
Arbeit suchende Jugendliche setzen sich mit gesundheitsrelevanten Themen auseinander und werden für gesundheitsrelevante Verhaltensweisen sensibilisiert.
Arbeit suchende Jugendliche erlangen Wissen zu Möglichkeiten zur Umsetzung eines gesundheitsfördernden Lebensstils und Fähigkeiten für die Vermittlung gesundheitsrelevanter Themen an andere Jugendliche.
Sozialkompetenz, Risikokompetenz und Selbstbewusstsein der Arbeit suchenden Jugendlichen werden gestärkt.
Gemeinsam mit den Arbeit suchenden Jugendlichen werden ressourenorientierte Bewältigungsstrategien erarbeitet.
Hemmschwellen hinsichtlich der Inanspruchnahme von Gesundheits- und Beratungseinrichtungen der Arbeit suchenden Jugendlichen werden abgebaut.
Gesundheitszustand, -verhalten und -bedürfnisse Arbeit suchender Jugendlicher werden erhoben.
Die MultiplikatorInnen im Setting erlangen Wissen zu den Zusammenhängen zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit, sowie Wissen zu Möglichkeiten zur Umsetzung eines gesundheitsfördernden Lebensstils.
Die MultiplikatorInnen im Setting erlangen Fähigkeiten für den Einsatz gesundheitsbezogener Methoden mit Arbeit suchenden Jugendlichen.
Im arbeitsmarktpolitischen Setting werden nachhaltig gesundheitsförderliche Strukturen integriert.
In der Strukturaufbauphase (Projektmonat 1-6) wurde im Rahmen zweier Zieleworkshops mit dem Evaluationsteam von queraum die präzisierten Zielsetzungen inklusive Indikatoren sowie Methoden zur Datensammlung erarbeitet.
In der Vorprojektphase sowie in den ersten sechs Projektmonaten stand der Aufbau der Strukturen im Vordergrund. Es wurden Kontakte z.B. zu TrainerInnen, BeraterInnen hergestellt und die ersten Pilotaktivitäten gestartet.
Zurzeit befindet sich health4you(th) im Projektmonat 11 und somit in der Interventionsphase. Maßnahmen zur Ist-Analyse sowie (Pilot-)Maßnahmen wurden durchgeführt:
Ist-Analyse:
Gesundheitsfragebogen
(Pilot-)Maßnahmen:
5 Aktionstage
9 Allgemein medizinische Gesundheitssprechstunden
5 Gynäkologische Gesundheitssprechstunden
11 Gesundheitsaktivitäten (aktive Einheiten)
1 MultiplikatorInnenschulungFolgende Maßnahmen/ Angebote befinden sich gerade in der Konzeptionsphase:
- Gesundheitsworkshops
- Peer Education Programm
Da der partizipative Ansatz einen wichtigen Stellenwert in diesem Projekt einnimmt, sind die Fokusgruppen von besonderer Bedeutung für die Entwicklung von health4you(th). Im Zuge der Fokusgruppen haben sowohl Arbeit suchende Jugendliche als auch das gesamte Team von c’mon17 die Möglichkeit Angebote von health4you(th) mitzugestalten. Die Ergebnisse der Fokusgruppen werden in die weitere Planung und Umsetzung der Projektaktivitäten einbezogen.
Die action days 4 you(th) erwiesen sich als gute Möglichkeit zum Einstieg in dieses Gesundheitsförderungsprojekt. Anhand verschiedener Informations- und Beratungsstände sowie Schnupperangebote können Jugendliche das Projekt und ihre Angebote kennenlernen.
Die bereits implementierten medizinischen Gesundheitssprechstunden bieten den Jugendlichen die Möglichkeit im vertraulichen Einzelsetting Beratung in Anspruch zu nehmen. Hier erwies sich die wöchentlich alternierenden Gesundheitssprechtunden mit einem Allgemeinmediziner und einer Fachäztin für Gynäkologie als vielversprechende Maßnahme.
Die Fortbildungssreihe für MultiplikatorInnen (AkteurInnen des Settings) hat im Juli 2010 mit der Schulung "Gewaltprävention, Selbstbehauptung und -verteidigung" gestartet. Die Fortbildungsreihe beinhaltet unterschiedliche Schwerpunkte und wird sich über den gesamten Projektverlauf spannen, wobei sich die Angebote für die MultiplikatorInnen auf die Ergebnisse der Fokusgruppen beziehen.
Die wöchentlich stattfindenden Gesundheitsaktivitäten starteten im Herbst 2010 mit einem Kickboxen Kurs sowie dem Angebot „Just Dance“. Die virtuelle Gesundheitsinsel www.h4y.at wird in den kommenden Monaten online gehen.
Wesentlich für den Projekterfolg und die Bedeutung des Projekts sowohl nach außen als auch nach innen ist die laufende Öffentlichkeitsarbeit. Diese wird laufend vom Projektteam koordiniert und durchgeführt aber auch von den KooperationspartnerInnen und FördergeberInnen unterstützt.
Im Zuge der Interventionsphase (Projektmonat 7 bis 24) wird das Thema der Nachhaltigkeit stärker in den Fokus gestellt, indem einzelne Schritte gesetzt werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde v.a. in Reflexionsgesprächen mit den Projektleiterinnen von c’mon17 und step2job4you(th) die mögliche Verzahnung zwischen einem Beschäftigungs- und Gesundheitsförderungsprojekt beleuchtet.
Als bislang besonders förderlich für das Projekt und den Projekterfolg wirken sich folgende Faktoren aus:
- Basis eines freiwilligen Settings bei der Beratungs- und Betreuungseinrichtung c’mon17 entspricht dem Setting vom Gesundheitsförderungsprojekt health4you(th)
- Sehr gute Zusammenarbeit und Vernetzung mit dem gesamten Team von c’mon17 und step2job4you(th)
- Guter Kontakt bzw. Vertrauensbasis zwischen den Case ManagerInnen und den betreuten Jugendlichen
- Sehr engagierte und interessierte Case ManagerInnen am Thema der Gesundheitsförderung
- Zentraler Standort der drei Projekte sowie die örtliche Nähe zueinander
- Schöne, freundliche und helle Räume – genügend Platz für Einzel- sowie Gruppenaktivitäten
- Sehr gute Zusammenarbeit mit erfahrenen (teilweise bereits bekannten) TrainerInnen und KooperationspartnerInnen
- Sehr gute und produktive Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams
Folgende bisherigen Herausforderungen können genannt werden:
- Angebote von health4you(th) könnten in Konkurrenz mit den Angeboten von c’mon17 oder step2job4you(th) stehen
- Guter Mittelweg zwischen einem „lockeren Setting“ versus einem „seriösen Setting“ (z.B. Ansprache der Jugendlichen mit „Du“ oder „Sie“)
- Primär Gruppensetting von health4you(th) versus Einzelsetting von c’mon17 und step2job4you(th)
- Aufgaben der CasemanagerInnen klären (z.B. Anwerben von Jugendlichen für Gesundheitsförderungsmaßnahmen)
Projektleiterin
Mariahilfer Straße 123/ Stiege 3, 1060 Wien
Tel.: +43 699 1656 3617
E-Mail: doris.munk@oesb.at
Homepage: www.h4y.at
Job Transfair Gesundheitscoach
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Bewegung und Sport
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Arbeitsbedingungen
- Arbeit suchende Menschen
- Von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
Job-TransFair ist ein gemeinütziges Integrationsleasingunternehmen, das Personen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, wie Langzeitarbeitslose, jugendliche SozialhilfeempfängerInnen, WiedereinsteigerInnen, ältere Menschen und Schulungsabgänger dabei unterstützt, eine passende Arbeitsstelle zu finden und diese langfristig zu halten.
Als Instrument der Arbeitsmarktintegration dient das geförderte Integrationsleasing mit intensiver begleitender Betreuung. Diese umfasst Beratung, Coaching und Training der Transitarbeitskräfte vor, während und zwischen der Arbeitseinsätze. Die umfassende Betreuung wird durch mehrere multiprofessionelle Vermittlungsteams gewährleistet, die sich aus mittlerweile mehr als 100 Schlüsselarbeitskräften (TrainerInnen, PersonalberaterInnen, KompetenzberaterInnen und SozialarbeiterInnen) zusammensetzen.
Seit der Gründung des Unternehmens 2001 zählen arbeitsmedizinisches Angebot und sozialarbeiterische Unterstützung zu den wesentlichen Eckpfeilern des Betreuungs und Beratungsangebotes von Job-Transfair.
2009 kam es mit der Gründung des Pilotprojektes Job-TransFair Plus, einer Beratungs- und Betreuungseinrichtung, deren Ziel die Beschäftigung der Zielgruppe der Älteren bis zur Pension ist. Teil des Projektes wurde das sogenannte 2Fit-in-Rente"-Paket, in dessen Sportprogrammen (Nordic-Walking, Wirbelsäulengymnastik, Psychoregulative Techniken) ermöglicht wurde.
Das sognannte Job-Fit Programm wurde im Juli 2010 durch das Pilot-Projekt des sogenannten"Gesundheitscoach" ausgebaut. Die 38 Wochenstunden umfassende Tätigkeit des Coaches bestand darin, sowohl die gesamt Job-TransFair Stammbelegschaft als auch die KursteilnehmerInnen und Transitarbeitskräfte in den Bereichen Gesundheit und Bewegung zu unterstützen.
Die Trainingseinheiten fanden in erster Linie direkt am Arbeitsplatz statt und bestanden darin, während des Arbeitsalltages Auflockerungs-, Stretching- und Kräftigungsübungen anzubieten, um die TeilnehmerInnen "dort abzuholen, wo sie stehen" und um schrittweise eine Beziehung zu den Themen Gesundheit und Bewegung herzustellen. Durch gezieltes Coaching und "Bürogymnastik" sollten Haltungs- und Bewegungsfehlstellungen unmittelbar am Arbeitsplatz korrigiert werden. Dabei wurden alters- und gesundheitsbedingte Handycaps berücksichtigt, um die TeilnehmerInnen nicht zu überfordern.
Weiter Angebote des Gesundheitscoaches bestanden aus
- Vorträgen zum Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung
- Personell-Coaching im Hinblick auf persönliche Fragen zu o.g. Themen
- Div. Sporteinheiten (Laufen, Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking, Volleyball, Stretching...)
Bewegungseinheiten, wie regelmäßige Nordic- Walking-, Wirbelsäulengymnastik-, und Volleyballeinheiten wurden entweder in dazu adaptieren Räumlichkeiten im unternehmen selbst bzw. je nach Wetterlage im Freien abgehalten.
- Verbesserung der körperlichen, psychischen Unausgeglichenheiten durch gezieltes Muskelaufbau- und Ausdauertraining unter fachkundiger Anleitung
- Nachhaltige Erhöhung der Lebensqualität der MitarbeiterInnen
- Erhöhung der Chancen einer Jobaufnahme
Eine Vollzeitbeschäftigung eines eigens dafür abgestimmten Gesundheitscoach ist nicht notwendig, um die erfolgreichsten Fitness-Inhalte (Bürogymnastik-350 TeilnehmerInnen/Woche) umzusetzen.
Fortsetzung der Bewegungsschwerpunkte erfolgt über eine Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein LOGINSLEBEN.
JobFit
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Suchtprävention
- Vernetzung/ Kooperation
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Deutschland
- Frauen
- Männer
- Arbeit suchende Menschen
- Langzeitarbeitslose Menschen
- EntscheidungsträgerInnen
Der JobFit-Ansatz in der Arbeitsförderung – Finanzierungsmöglichkeiten der Gesundheitsangebote unter den Vorzeichen der Instrumentenreform SGB II/ SGB III
Um den nachgewiesenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Langzeit-) Arbeitsloser entgegenzuwirken, ist ein sektorenübergreifendes Engagement sinnvoll, in dem sowohl arbeitsmarkt- als auch gesundheitspolitische Akteure gemeinsam arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung unterstützen und finanzieren.
In den Modellprojekten JobFit Regional und JobFit NRW, die vom MAGS NRW sowie dem BKK Bundesverband und Landesverband NRW seit November 2004 gefördert werden, konnte erfolgreich eine Verknüpfung von Gesundheitsförderung und arbeitsmarktintegrativen Maßnahmen erprobt werden.
Die Grundidee von JobFit Regional bestand darin, Beschäftigungsträger als Setting für die Implementierung von Gesundheitsförderung zu nutzen und direkt in der „Lebenswelt“ der Arbeitsuchenden sowohl individuelle Gesundheitsberatung als auch präventiv ausgelegte Gruppenangebote zu unterbreiten.
Aufgrund der positiven Ergebnisse wurden im Folgeprojekt JobFit NRW darauf aufsetzend Möglichkeiten zur Finanzierung des Ansatzes in der arbeitsmarktpolitischen Regelförderung gesucht. An vier Standorten konnten erfolgreich Modelle entwickelt werden, in denen SGB II Träger und GKV gemeinsam den JobFit Ansatz finanzieren.
Mittlerweile wurden mit den JobFit-Projekten über 1.000 Arbeitslose erreicht. Beide Projekte wurden wissenschaftlich evaluiert und konnten Erfolge sowohl bzgl. gesundheitsbezogener Variablen als auch im Hinblick auf die Beschäftigungsfähigkeit erzielen.
Zielsetzung ist, verantwortliche Akteure der Arbeitsmarkt- und Gesundheitsförderung zusammen zu bringen, so dass eine flächendeckende Umsetzung von gesundheitsfördernden Angeboten im Setting von Bildungsträgern in der arbeitsmarktpolitischen Regelförderung mit einer gemeinsamen Finanzierung durch SGB II Träger und GKV realisiert werden sollte.
Umsetzung von individueller Gesundheitsberatung in Maßnahmen für Langzeitarbeitslose sowie eines Präventionskurses zur Stressbewältigung arbeitslosenspezifischer Belastungen
Als Vermittler der integrationsorientierten Gesundheitsförderung fungierenBeschäftigungs- und Qualifizierungsträger als . JobFit zielt auf Langzeitarbeitslose ab, die noch keine gesundheitlichen Einschränkungen aufweisen und in eine Beschäftigungs- oder Qualifizierungsmaßnahme eingebunden sind.
siehe Evaluationsbericht
Bisherige Maßnahmen der Gesundheitsförderung für Arbeitslose haben gezeigt, dass diese Zielgruppe schwer zu erreichen ist, so dass ein Projektziel die Erreichbarkeit dieser Personengruppen betraf. Während Arbeitnehmer in der Regel sehr gut über das Setting Betrieb eingebunden werden können, fehlt bei Arbeitslosen ein solcher Zugangsweg. Ausnahmen bilden hier die Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger, da bei diesen Institutionen die notwendigen strukturellen Verhältnisse gegeben sind.
Die Ansprache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war auch bei JobFit zu Beginn erwartungsgemäß schwierig und erforderte eine spezifische Herangehensweise. Die Zielgruppe zeigte sich zunächst skeptisch gegenüber den Angeboten.
Obwohl Interesse am Thema „Gesundheit“ bei vielen Teilnehmenden bereits im Vorfeld häufig diffus vorhanden war, fehlten Übertragungs- und Anwendungsideen für den Alltag und der Bezug zur individuellen Lebenswelt.
Die eigene Gesundheit wird insgesamt als sehr intimes Feld wahrgenommen. Erfolge sind nur möglich, wenn sie aus der Eigenmotivation der Personen resultieren. Daher war eine wesentliche Bedingung für den Erfolg der gesundheitlichen Angebote die Freiwilligkeit der Module. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit erfordert dabei ein hohes Maß an Vertrauen zur Beratungsperson. Eine von Vertrauen und Offenheit geprägte Beratungssituation fördert die Bereitschaft der Arbeitslosen sich selbst und ihre gesundheitliche Situation zu thematisieren.
Die Ansprache verlief in der Regel so, dass die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen den potentiellen Interessenten überwiegend im Rahmen der begleitenden Einzelberatungsgespräche den Ansatz von JobFit vorstellten. Diese Vorgehensweise der Akquise betonte die Individualität als erkennbar handlungsleitend.
- Nachhaltigkeit: Verankerung von Gesundheitskompetenz in einem Setting
- Dokumentation und Evaluation: externe Evaluation (veröffentlicht)
- Niederschwellige Maßnahmen: \"Bring-Strukturen\": Individualprävention in einem Setting
- Klarer Zielgruppenbezug: Langzeitarbeitslose
- MultiplikatorInnenkonzept: Qualifizierung von MitarbeiterInnen, die mit Langzeitarbeitslosen arbeiten
- Freiwilligkeit: freiwillige Teilnahme der Arbeitslosen an den Angeboten
- Vertrauliche Handhabung: kein Datenfluss zu SGB II Trägern
Projektleitung (Umsetzung)
Tel.: 0201 56596 -24 oder 49162053348
Fax: 0201 56 59641
E-Mail: Wewel@teamgesundheit.de
Homepage: http://www.teamgesundheit.de
login-Gesundheitsförderung und Stabilisierung erreichter Gesundheit für stationär behandelte Suchtkranke
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Ernährung
- Bewegung und Sport
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Vernetzung/ Kooperation
- Suchtkranke/ Abhängige Personen
Durch regelmäßige, aktivierende und gesundheitsfördernde Freizeitangebote mit einem auf die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen abgestimmten Sozialprogramm wurden der Aufbau sozialer Netzwerke und die Wiedereingliederung in gesellschaftliche Lebensbereiche unterstützt und die Gesundheit bzw. das Gesundheitsverhalten, sowie die Verhältnisse der TeilnehmerInnen nachhaltig positiv beeinflusst.
Mit Beendigung eines stationären Aufenthaltes in einer Suchthilfeeinrichtung endet eine Phase intensiver und vor allem geschützter und durch Anleitung strukturierter Behandlung. Der Übergang in ein selbständiges Leben, nach Abschluss der Therapie, stellt eine signifikante Bruchstelle dar. Für viele ist dieser Schritt mit Überforderung und Isolation verknüpft, da kaum oder nur brüchige soziale Verbindungen vorhanden sind, d.h. die soziale Benachteiligung ist aufgrund der Erkrankung und ihren Folgen auch nach der Therapie noch spürbar.
Die Angebote des Projektes Login zielten darauf ab, bei den TeilnehmerInnen Stabilität und die Einbindung in ein unterstützendes soziales Netz zu erreichen, um den erreichten Gesundheitszustand beizubehalten bzw. zu verbessern (und ein erneutes Abgleiten in die Sucht zu verhindern). Login setzte dort an, wo alle stationären und ambulanten Behandlungsformen enden, nämlich im Bereich der eigenständigen Lebensführung im drogenfreien, sozialen Netzwerk. Dieses Setting: Freizeit - soziales Netzwerk bietet gute Möglichkeiten, um Empowermentprojekte und Eigeninitiative umzusetzen. Das gesamte Projekt stützte sich auf das WHO-Gesundheitsförderungsmodell und auf Studien über die Bedeutung von sozialer Integration für die Gesundheit.
Gerade das Freizeit- und Sozialverhalten spielten eine besondere Rolle bei der Wiedereingliederung und der Festigung der gesundheitsfördernden Lebensverhältnisse. Die Projektangebote wurden im Wesentlichen so gehalten, dass sie an und für sich schon gesundheitsfördernd sind. Durch aktivierende und gesundheitsfördernde Freizeitangebote in den Bereichen Teamsport, Kreativität und gesunde Ernährung mit abgestimmten Rahmenbedingungen bildeten sich neue soziale Netzwerke, welche die Betroffenen in ihrer Selbständigkeit stützten (Empowerment-Konzept der Gemeindepsychologie). Besonderes Augenmerk wurde hier auf das Prinzip der "Offenheit der Gruppe" gelegt, d.h. es wurden auch Menschen ohne Suchterfahrung, v.a. aus dem sozialen Umfeld der Zielgruppe (Geschwister, ArbeitskollegInnen, Freunde...) in die Aktivitäten eingebunden, um eine "Ghettoisierung" zu verhindern und stigmafreie Gruppen zu schaffen.
Bei den Angeboten kamen Methoden der Freizeit- und Erlebnispädagogik, sowie der sozialen Netzwerkintervention zur Anwendung.
Die Angebotsstruktur setzte sich zusammen aus kontinuierlichen Übungseinheiten, in denen es um Fähigkeits- und Fertigkeitsvermittlung ging, sowie dem anschließenden Sozialteil, der Platz für Austausch und Kennenlernen bot. Parallel fanden Veranstaltungen mit erlebnispädagogischem Charakter statt.
Login hat sich die nachhaltige Integration und Rehabilitation von Menschen zum Ziel gesetzt, die eine Suchttherapie (vor allem illegale Drogen) beendent haben.
Neben den Zielen der Gesundheitsförderung und der Vernetzung der Zielgruppe gelang die Zielerreichung auch auf struktureller Ebene.
Es konnten regelmäßige Trainingsgruppen (Volleyball und Fußball), sowie deren Teilnahme an offiziellen Meisterschaftsbewerben nachhaltig implementiert werden. Weiters wurde eine Theatergruppe gegründet, sowie regelmäßige Workshops zur gesunden Ernährung angeboten.Die gute Zielerreichung der Gruppe konnte durch die Vernetzungsstrukturen mit den kooperierenden Partnereinrichtungen (MultiplikatorInnen) sichergestellt werden. Es konnten in 2 Projektjahren über 200 verschiedene Personen erreicht werden, wobei es in den wöchentlichen Trainingseinheiten zu insgesamt 4565 Kontakten kam. Das heißt die Zielgruppe konnte zur regelmäßigen Teilnahme motiviert werden.
In 56 durchgeführten Veranstaltungen im Projektzeitraum (Turniere, Meisterschaftsteilnahmen, Picknick, Workshops...) konnten 1951 Kontakte dokumentiert werden. Vor allem die gelungenen Integration in offizielle Turnier- und Meisterschaftswettbewerbe kann als Erfolg im Sinne von "Normalisierung" des Freizeitalltags bewertet werden.
Neben der erfolgreichen Bilanz hinsichtlich treffsicherer Zielgruppenarbeit und Zielerreichung, konnte auch von öffentlicher Seite Anerkennung erlangt werden. So wurde dem Verein für dieses Projekt 2007 der Gesundheitspreis der Stadt Wien überreicht.
MIA - Mütter in Aktion
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Fokusgruppen
- Qualitative Interviews
- Ausbildung/ Fortbildung
- Entspannung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Gewaltprävention
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Vernetzung/ Kooperation
- Vorsorge/ Prävention
- Zahngesundheit
- Prozessevaluation
- Ergebnisevaluation
- Steiermark
- Frauen
- Arbeit suchende Menschen
- Von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
- Unsicher beschäftigte Menschen
- MigrantInnen
- Personen mit Behinderung
- Suchtkranke/ Abhängige Personen
BERATEN, BEGLEITEN, BEWEGEN
Frauen und Mädchen sind selbst die Expertinnen für sich und ihren Körper. Das Frauengesundheitszentrum unterstützt sie durch ein vielfältiges Programm|. Es informiert, berät, bietet Bewegungsangebote, Hilfe zur Selbsthilfe und Möglichkeiten zum Austausch.
Das Frauengesundheitszentrum steht für eine ganzheitliche Sicht auf Gesundheit: Ob wir uns gesund fühlen, hängt davon ab, wie wir leben, lieben und arbeiten.
Die Mitarbeiterinnen| arbeiten auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse der Frauengesundheitsforschung und Erfahrung aus der täglichen Praxis mit und für Frauen.
Durch Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit|, Projekte| und Kampagnen verbessert das Frauengesundheitszentrum die Gesundheitschancen für Frauen.
Als unabhängiger gemeinnütziger Verein |ist das Frauengesundheitszentrum seit 1993 ein wichtiges Gegengewicht zu anderen Interessensgruppen im Gesundheitswesen. Denn es ist speziell für Mädchen und Frauen da und vertritt ihre Gesundheitsinteressen.
Ein Projekt mit Frauen für Frauen
- Frauen in der Phase der Familiengründung, schwangere Frauen, Mütter von Babys
- Hebammen, ÄrztInnen und andere ExpertInnen in der Begleitung von Schwangeren
- sowie alle, die im Gemeindeleben politisch und gesellschaftlich aktiv sind
Das Ziel war Frauen zu unterstützen und zu stärken
- indem wir sie ermutigt haben, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen,
gemeinsam zu handeln und dadurch ihre Lebensqualität zu verbessern - indem wir sie unterstützt haben, ihre Gemeinde aktiv nach ihren Bedürfnissen mitzugestalten und dadurch bessere Versorgung und gute Rahmenbedingungen zu schaffen, etwa Treffpunkte, flexible Kinderbetreuung oder die Stärkung von Netzen in Nachbarschaft und FreundInnenkreis
Die Beteiligung von Frauen ist gesundheitsförderlich für alle.
Durchgeführt wurden
auf Gemeindeebene
- Persönliche Gespräche mit den Frauen in den Gemeinden bei Sprechstunden und Hausbesuchen
- Müttercafés mit begleitender Kinderbetreuung einmal in der Woche. Dabei können Frauen Kontakte knüpfen, sich austauschen und über verschiedene Themen diskutieren.
- Informationsveranstaltungen
- Kooperationen mit allen, die gesellschaftlich und politisch aktiv sind, etwa im Gemeinderat oder in Vereinen
auf Bezirksebene
- Gründung einer Frauengruppe pro Bezirk, die Aktionswochen und Projekte plant und durchführt
- die Teilnehmerinnen der Frauengruppe werden zu Multiplikatorinnen ausgebildet, erhalten eine Weiterbildung und werden persönlich gecoacht
- Vernetzungstreffen zwischen den Frauen und AnbieterInnen von Leistungen für schwangere Frauen und Familien
- Öffentlichkeitsarbeit
ÖZIV SUPPORT
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Burgenland
- Kärnten
- Niederösterreich
- Oberösterreich
- Salzburg
- Steiermark
- Tirol
- Vorarlberg
- Wien
- Frauen
- Männer
- Coaching und Coachingtools
- Peer Counselling, Empowerment
Öffentlichkeitsarbeit/QS ÖZIV SUPPORT
Hauffgasse 3-5, 1110 Wien
Tel.: +43-1- 513 15 35/33
Fax: +43-1- 513 15 35/11
E-Mail: peter.emberger@oeziv.org
Homepage: http://support.oeziv.org/
Test
UniteActive - sports - food - health community
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Bewegung und Sport
- Entspannung
- Ergonomie/ Haltung
- Ernährung
- Freizeitgestaltung
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Seelische Gesundheit
- Stressbewältigung
- Vernetzung/ Kooperation
- Vorsorge/ Prävention
- Deutschland
- Schweiz
- Burgenland
- Kärnten
- Niederösterreich
- Oberösterreich
- Salzburg
- Steiermark
- Tirol
- Vorarlberg
- Wien
- Frauen
- Männer
- Schlüsselkräfte/ MitarbeiterInnen im arbeitsmarktpolitischen Setting
UniteActive ist ein soziales Netzwerk für den Bereich Sport, Ernährung und Gesundheit. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010 aus der Überzeugung heraus, den Menschen eine sinnvolle und nutzbare Plattform des Austausches anbieten zu wollen. Die Idee der Gründer, die selbst begeisterte Sportler sind, war es, Menschen mit gleichen Idealen, wie der Liebe zum Sport und zur eigenen Gesundheit, zusammen zu bringen und miteinander zu vernetzen.
UniteActive gliedert sich derzeit in zwei, bald in drei Teilbereiche.
Teilbereich 1: Die Sport- & Freizeitpartnerbörse, Trainingstagebuch, Touren etc.
Dieser Bereich ist für sport- und gesundheitsinteressierte Menschen im vollem Umfang kostenlos zugänglich. Hier kann man nach Sport- & Freizeitpartnern suchen, Lauf- Sportausflüge organisieren, Erfahrungen austtauschen, Events von Dienstleistern aus der Gesundheitsbranche finden bzw. selbst welche erstellen und vieles mehr.
Teilbereich 2: intelligente Dienstleistersuche
Ziel: den Menschen neue Anwendungsgebiete näher zu bringen. Hier kann auch Problembezogen gesucht werden. Z.B.: Rückenschmerzen -> Resultat: Cranio Sacrale, Alexandertechnik, Yoga etc.
Dientsleister aus der Sport- und Gesundheitsbranche können hier ihr Angebot präsentieren. Dieser Part ist sehr umfangreich bietet den Dienstleistern viele Leistungen wie ein großes Gesundheitsnetzwerk, Homepageersatz (Businesscard), Besucherstatistik und relevante Marketingmaßnahmen.
Teilbereich 3 (in Vorbereitung): Betriebsgesundheitsförderung
Ziele:
Gemeinschaft im Unternehmen stärken -> Teambuilding -> Prävention Mobbing
Mitarbeiter zu mehr sportlichen & gesundheitlichen Aktivitäten motivieren - Worklife Balance
Ausgeglichenere, daher leistungsstärkere Mitarbeiter
Weniger Krankenstände -> Burn Out Prävention
Bewusstsein für ein gesünderes Leben bilden bzw. stärken
DACH weites Sport- und Gesundheitsnetzwerk für
- Anbieter (z.B.: Ernährungsberater, Alternativmediziner, Personaltrainer, Mentaltrainer etc.)
- Kunden (z.B.: Menschen mit Beschwerden, Menschen die etwas verändern wollen, Menschen die sich informieren wollen)
- Sport- und Gesundheitsinteressierte (die nach Freizeit- Gesprächs- Sportpartner etc. suchen)
Geschäftsführer
Sieveringerstrasse 116a, 1190 Wien
Tel.: +43/6604453532
E-Mail: hemm@uniteactive.at
Homepage: www.uniteactive.at
Volkshilfe xsund
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

- Fragebogen
- Arbeitsbedingungen
- Bewegung und Sport
- Gesundheitsvorsorge/ Prävention
- Organisationsentwicklung
- Oberösterreich
Die Volkshilfe in OÖ beschließt als eine Maßnahme der MitarbeiterInnenbefragung 2006, sich intensiver mit dem weiten Thema MitarbeiterInnengesundheit auseinanderzusetzen und startet 2007 mit der Einführung von BGF in die Organisation. Zwei MitarbeiterInnen absolvieren den Lehrgang der BGF der AK-OÖ.
Vor der flächendeckenden Einführung von BGF in ganz OÖ wird 2007/2008 in einer Organisationseinheit-der Volkshilfe Perg-ein Pilotprojekt durchgeführt, welches durch die AK OÖ und die Gebietskrankenkasse OÖ begleitet wird.
Für die erfolgreiche Durchführung in der gesamten Volkshilfe OÖ werden überregionale Strukturen in Form eines Lenkungsausschusses gegründet, welcher auf Basis der Erfahrungen der Volkshilfe Perg ein einheitliches Konzept für die Projektdurchführung in allen Organisationseinheiten der Volkshilfe OÖ entwickelt. Pro Organisationseinheit wird in Folge eine regionale Steuerungsgruppe gebildet, die verantwortlich ist für die Durchführung des Projektes vor Ort. Mitglieder der regionalen Steuerungsgruppe werden intern für BGF qualifiziert. Anschließend werden in jeder Organsiationseinheit Gesundheitszirkel durchgeführt.
Basis für die regionalen BGF-Projekte ist die MitarbeiterInnenbefragung 2009.
- Verbesserung der Gesundheit der MitarbeiterInnen
- Steigerung der Zufriedenheit und des Commitments
- Festigung des Gesundheitsbewusstseins bei den MitarbeiterInnen
- Setzen von Maßnahmen zur Reduktion von Belastungen
- Stärkung von bestehenden Gesundheitspotenzialen
- Erreichung organisationseinheitsspezifischer Ziele
- Gründung von insgesamt 14 Steuerungsgruppen mit 71 Mitgliedern und 18 Gesundheitszirkeln mit 140 Teilnehmern
- Gute Annahme des BGF seitens der MitarbeiterInnen
- Erarbeitung der Lösung von Belastungen innerhalb der Gesundheitszirkel über organisatorische Maßnahmen
- Unterstützung der MitarbeiterInnen durch Gesundheitsangebote zu den Themen Rückengesundheit und körperliche Fitness
- Fortbildungen zu den Themen Stressbewältigung, Burn-Out Prophylaxe
Langfristige Weiterführung-Maßnahmen zur Implementierung:
- Schaffung einer Stabsstelle
- Schulung der Führungskräfte zum Thema "Gesundes Führen"
- Ausbildung eines/einer Mitarbeiters/Mitarbeiterin pro Organisationseinheit zum Gesundheitsbeauftragten
- Erweiterung des MA-Gesprächs durch spezielle "Gesundheitsfragen"
- Gesundheitszirkel bei Bedarf
- Durchführung von Gesundheitsworkshops zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins von TransitmitarbeiterInnen
Wichtige Erfolgsfaktoren:
- Umfassende Qualifikation der Verantwortlichen für BGF
- Gemeinsames Vorgehen von ArbeitsgeberIn und Betriebsrat
- Von ExpertInnen begleitetes Praxisprojekt vor der Durchführung in ganz OÖ
- Der paritätisch besetzte Lenkungsausschuss
- Qualifikation interner MultiplikatorInnen
- Regelmäßige Kommunikation und Information (Verantworliche/r BGF und MA)
- Langfristiges Denken und langfristige Ziele, Verantwortung und Zuständigkeiten genau festlegen, "dabei bleiben" am Thema
Projektleitung
Tel.: 0732/3405-622, 0676/8734-1108
E-Mail: birgit.kueblboeck@volkshilfe-ooe.at
workfit
an welche dieses Projekt gesendet werden soll:

Die ÖSB Consulting GmbH gilt seit 1981 als führendes beratungsunternehmen Österreichs auf dem Gebiet Arbeitsmarkt und Arbeitswelt mit folgenden Fachabteilungen:
-Labour Market
-Entrepreneurship
-Human Ressources Development
-International
-Productive Ageing
Das Berufliche Bildungs-und Rehabilitationsszentrum arbeitet österreichweit als BBRZ Reha GmbH und als Verein BBRZ Österreich. Es versteht sich als Systempartner der öffentlichen Hand und erarbeitet in der sich ständig verändernden Unternehmensumwelt Angebote, die von volkswirtschaftlichem und sozialem Nutzen sind.
Workfit- ein Service für Arbeit & Gesundheit bietet Betrieben und ihren MitarbeiterInnen professionelle Beratung und Unterstützung im Umgang mit gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz.
Ziel ist es, ein passendes Unterstützungsangebot zu erarbeiten, um den Arbeitsplatz zu erhalten und die Arbeitsfähigkeit der gesundheitlich eingeschränkten ArbeitnehmerInnen zu verbessern.
WorkFit unterstützt Sie,
-die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten
-die Arbeitsplätze von potenziell oder bereits gesundheitlich beeinträchtigten MitarbeiterInnen zu optimieren
-bei der Inanspruchnahme von Angeboten und Förderungen von Institutionen wie Arbeitsmarktservice, Gebietskrankenkasse, Bundessozialamt, Fonds Gesundes Österreich, Sozialversicherungen etc.
-gesundheitsbeeinträchtigende Faktoren im Betrieb erkennen und vermeiden lernen zu können und wie Sie Hilfe und konkrete Unterstützung für eine(n) oder mehrere ihrer MitarbeiterInnen mit gesundheitlichen Problemen oder Einschränkungen in Anspruch nehmen können.
Wie erreichen Sie uns?
Unter der Telefonnummer 8+43)01/33 168 33 00, der email-Adresse workfit@oesb.at oder online über www.workfit.at können Unternehmen einen Termin für eine telefonische Erstberatung bzw. Beratung vor Ort im Betrieb vereinbaren. Dieser kostenlose Servise wird von der ÖSB Consulting GmbH und dem BBRZ durchgeführt und aus den Mitteln des Bundessozialamt NÖ und der AMS finanziert - unter Einbindung von Mitteln aus dem europäischen Sozialfonds in Kooperation mit der Pensionsversicherungsanstalt und der Gebietskrankenkasse NÖ. Das Angebot richtet sich an Betriebe mit einem Firmenstandort in den Regionen Süd ( Bezirke Baden/Berndorf, Mödling, Neunkirchen, Wiener Neustadt), Mitte ( Bezirke Amstetten, Melk, Waidhofen/Ybbs) oder Nord (Bezirke Horn, Gmünd, Waidhofen/thaya, Zwettl).
Beispiele zur Win-Win-Situation für ArbeitgeberInnen und ihre MitarbeiterInnen:
Ein Kleinbetrieb hat sich aufgrund eines psychisch erkrankten Mitarbeiters, der seit längerem im Krankenstand ist, an die UnternehmensberaterInnen von WorkFit gewendet.
Die einhergehende Beratung vor Ort hat dem Betrieb die Möglichkeiten zu konkreten Interventionen in diesem Fall aufgezeigt. Einerseits wurde der Betrieb über die Vorgehensweise einer Einzelberatung durch die CasemanagerInnen informiert und der Kontakt zur BBRZ hergestellt und andererseits wurden Interventionen auf organisatorischer Ebene wie ein Eingliederungsmanagement vorgestellt. Da dem Betrieb die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit seiner MitarbeiterInnen ein großes Anliegen ist und darum bemüht ist, diese soweit wie möglich zu unterstützen, konnte WorkFit dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Auch die Unterstützung beim Wiedereinstieg von MitarbeiterInnen nach längerem Krankenstand ist oft ein angefragtes Thema bei WorkFit. Ein großer Finanzdienstleister nahm den Service von WorkFit in Anspruch, als eine Mitarbeiterin, die aufgrund einer schweren neurologischen Erkrankung nahezu ein Jahr im Krankenstand war, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren wollte. Aufgrund der schweren Erkrankung war es der betroffenen Mitarbeiterin nicht möglich, sofort das alte Arbeitspensum zu bewältigen. Anhand einer ausführlichen leistungsdiagnostischen Abklärung erarbeitete eine Beraterin von WorkFit zusammen mit dem Unternehmen und der betroffenen Mitarbeiterin ein Rückkehrszenario mit interner Umschulung und sukzessive gesteigerter Arbeitszeit. Das Resultat: Eine schon lange Jahre mit dem Betrieb verbundene Mitarbeiterin, ihre Erfahrung und ihr Know-how blieben dem Betrieb erhalten. Der Arbeitgeber erhielt für den zusätzlichen Aufwand zudem eine Lohnkostenförderung und setzte vor der Belegschaft ein deutliches Zeichen, dass er seine MitarbeiterInnen auch in schwierigen Lebenssituationen unterstützt.
Koordination NGA
ÖSB Consulting GmbH
Meldemannstraße 12-14
A-1200 Wien




